Leipzig

Union-Manager: Ergebnisse der DFB-Ermittlungen demnächst

Oliver Ruhnert       -  Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball beim FC Union Berlin.
Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa | Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball beim FC Union Berlin.

Hübner war nach dem Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga am vergangenen Freitag und einem Streit mit Bayer-Profi Nadiem Amiri Rassismus vorgeworfen worden. Union hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, und auch nach dem 0:1 bei RB Leipzig sagte Ruhnert bei Sky: „Wir rechnen damit, dass es so gewertet wird, dass es eine Beleidigung gegeben hat.” Es habe zudem „gegenseitige Beleidigungen” gegeben. „Wie das der Kontrollausschuss wertet, muss man ihm überlassen, beziehungsweise muss man dem DFB-Sportgericht überlassen. Ich gehe davon aus, dass man morgen, übermorgen Klarheit hat”, sagte Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball beim Hauptstadtclub.

„Die Ermittlungen sind komplex und dauern noch an”, hatte zuvor der Deutsche Fußball-Bund mitgeteilt. Zu den Vorkommnissen am vergangenen Freitag hatte der Verband geschrieben: „Es besteht der Verdacht, dass der Berliner Spieler Florian Hübner seinen Leverkusener Gegenspieler Nadiem Amiri, dessen Eltern aus Afghanistan stammen, rassistisch beleidigt haben könnte.”

Bei Teuchert bestehe der Verdacht, dass dieser „während des Bundesligaspiels gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Freitag (15. Januar) mit zwei geäußerten Sprüchen gegen die Vorgaben der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung verstoßen haben könnte”.

© dpa-infocom, dpa:210120-99-108707/3

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