Chapecó

Von Flugzeugabsturz getroffener Chapecoense wieder 1. Liga

Chapecoense       -  Ein Anhänger von Chapecoense trauert 2016 während einer Mahnwache vor dem Logo des Vereins um die Opfer des Flugzeugunglücks.
Foto: Sebastiao Moreira/EFE/dpa | Ein Anhänger von Chapecoense trauert 2016 während einer Mahnwache vor dem Logo des Vereins um die Opfer des Flugzeugunglücks.

Nach einem 3:1-Sieg am 29. Januar gegen Confiança aus Aracaju holte sich das Team dank des besseren Torverhältnisses den Titel in der Série B vor América Mineiro aus Belo Horizonte. „Ich möchte Gott für die Gelegenheit danken”, sagte Kapitän Alan Ruschel, einer der Überlebenden des Flugzeugabsturzes von vor rund vier Jahren, im brasilianischen Fernsehen. „Wir wissen, dass es nicht einfach war, bei allem, was wir erlebt haben.”



Am 28. November 2016 war das Flugzeug der Mannschaft auf dem Weg nach Medellín zum Finalhinspiel um die Copa Sudamericana, dem Südamerika-Pokal, in Kolumbien abgestürzt. 71 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter fast alle Spieler sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten. Sechs Passagiere überlebten.



Nach dem Unglück wollten die anderen Clubs der 1. brasilianischen Liga dem Team eine Nichtabstiegsgarantie für drei Jahre geben, damit sich der Verein nach dem Schicksalsschlag neu sortieren kann. Chapecoense lehnte das Angebot allerdings ab. Im November 2019 stieg der Club aus der Stadt Chapecó im Süden Brasiliens in die 2. Liga ab.

© dpa-infocom, dpa:210130-99-231065/2

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