Orlando

Wagners Eigenwerbung in Orlando funktioniert

Moritz Wagner       -  Marcus Smart (l) von den Boston Celtics setzt zum Wurf an. Moritz Wagner (21), Spieler bei Orlando Magic, versucht ihn zu decken.
Foto: John Raoux/AP/dpa | Marcus Smart (l) von den Boston Celtics setzt zum Wurf an. Moritz Wagner (21), Spieler bei Orlando Magic, versucht ihn zu decken.

Für die Werbung in eigener Sache hat sich der Schritt von Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner zu den Orlando Magic gelohnt. Daran änderte auch die hohe Niederlage gegen sein Kurzzeitteam Boston Celtics nichts.

Beim 96:132 kam der Berliner auf 20 Punkte und vier Rebounds in fast 26 Minuten Spielzeit. Und Wagner zeigte erneut, was er kann, wenn er nicht nur sporadisch spielen darf. „Mir geht es gut. Ich bin dankbar, dass ich hier eine Möglichkeit kriege und ich versuche, die Saison so gut wie möglich zu beenden und so viele Spiele wie möglich zu gewinnen”, sagte der 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Auch Trainer Steve Clifford ist angetan vom Neuzugang, der die Saison bei den Washington Wizards begonnen hatte, dann zu den Celtics geschickt und dort entlassen worden war. „Ich denke, er macht einen großartigen Job. Ich habe ihn heute Morgen erst als Beispiel genutzt, wie schnell sich Dinge in der NBA verändern können. Vor zehn, zwölf Tagen war er in keinem Kader und jetzt spielt er viele Minuten am Saisonende”, sagte Clifford (59). „Ich denke, diese Chancen geben ihm eine Möglichkeit, sich allen zu präsentieren. Er ist schlau, er ist ein guter Wettkämpfer, er bringt viel Energie aufs Feld und er macht einen guten Job bislang.”

Wagners Vertrag in Orlando endet nach dieser Saison, die Teilnahme an den Playoffs hat das Team bereits verpasst. Wie es weitergeht, ist offen. „Wenn ich eins gelernt habe, dann: Man kann nicht planen in dieser Liga”, sagte der Berliner. Auch in Richtung Olympia gebe es noch keine Entscheidung. „Ich habe keine Ahnung. Henrik (Bundestrainer Henrik Rödl, Anm.) und ich haben eine sehr gute Beziehung und stehen eng im Kontakt, aber da ist jetzt noch nichts Neues. Es ist Olympia, natürlich habe ich da Bock drauf. Aber ich habe da jetzt keine Antwort drauf.”

Eine Niederlage gab es am Mittwoch auch für die Cleveland Cavaliers um Isaiah Hartenstein, der erstmals seit seiner Gehirnerschütterung am 25. April wieder spielte. Gegen die Portland Trail Blazers gab es ein 105:141, Hartenstein (23) kam in knapp 13 Minuten auf acht Punkte, zwei Rebounds und vier Vorlagen.

Der Sieg der Trail Blazers erhöhte im Kampf um ein direktes Playoff-Ticket den Druck auf die Dallas Mavericks um Maxi Kleber (29) und die Los Angeles Lakers von Dennis Schröder (27). Die drei Teams kommen jeweils auf 37 Saisonsiege, Portland hat aber noch eine Niederlage mehr auf dem Konto. Am Freitag kommt es zum direkten Duell der Lakers mit den Trail Blazers.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-485533/4

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dpa
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