Lausanne

Weiter kein Anhörungstermin im Fall Russland beim Cas

CAS in Lausanne       -  Die Verhandlungstermine des CAS hängen von der Entwicklung der Covid-19-Pandemie ab.
Foto: Frank May/dpa | Die Verhandlungstermine des CAS hängen von der Entwicklung der Covid-19-Pandemie ab.

„Der Verfahrenskalender für diese Schlichtung wird von der Entwicklung der Covid-19-Pandemie abhängen”, teilte der Cas in Lausanne auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Aus diesem Grund wurden die Verhandlungstermine mit den Parteien diskutiert, aber noch nicht endgültig festgelegt.”

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hatte die russische Anti-Doping-Agentur Rusada für vier Jahre gesperrt, weil Doping-Daten aus dem Moskauer Analyselabor manipuliert wurden, bevor sie der Wada übergeben wurden. Die Rusada hatte Berufung gegen dieses Urteil eingelegt.

Die Moskauer Daten sind für die weitere Aufklärung im russischen Doping-Skandal und für die Ahndung von Vergehen von Sportlern wichtig. Nach der von der Wada verhängten Sperre dürfen nur vereinzelte Athleten aus Russland bei Olympia oder Weltmeisterschaften nach individueller Prüfung als neutrale Sportler ohne Nationalfahne antreten.

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