Bremen

Werder vermeidet „existenziellen Druck”

Florian Kohfeldt       -  Werder-Coach Florian Kohfeldt jubelt über den Bremer Sieg.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa | Werder-Coach Florian Kohfeldt jubelt über den Bremer Sieg.

Dieser überraschende Erfolg verschaffte dem Tabellenzwölften zumindest vorerst einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze und verringerte damit den Druck vor den beiden nächsten Ligaspielen bei den direkten Konkurrenten 1. FC Köln (7. März) und Arminia Bielefeld (10. März).

„Wir haben uns in die Lage versetzt, dass das keine existenziellen Spiele für uns werden, sondern positive Spiele für uns werden können”, sagte Kohfeldt. „Wir haben geschafft, was ich immer wieder gesagt habe: Ich möchte, dass diese junge Mannschaft nicht zu früh in dieser Saison diesen existenziellen Druck bekommt. Damit es eine gewisse Sicherheit und Entwicklung gibt.” Das habe man sich mit dem Sieg gegen Frankfurt „erarbeitet. Und das können wir uns mit den nächsten beiden Spielen wieder kaputt machen. Diese beiden Spiele sind megawichtig für uns. Da baue ich auch keinen zusätzlichen Druck auf.”

Die Bremer hatten die Partie gegen den Tabellenvierten nach einem frühen Rückstand durch André Silva (9. Minute) noch durch Tore von Theodor Gebre Selassie (47.) und Joshua Sargent (62.) gedreht. Bereits kurz nach dem Schlusspfiff sprach Mittelfeldspieler Romano Schmid in einem DAZN-Interview von einer „Wiedergutmachung für das Hoffenheim-Spiel”. Denn nur fünf Tage zuvor hatte Werder nach ganz schwacher Leistung noch mit 0:4 bei 1899 Hoffenheim verloren.

„Machen wir uns doch nichts vor”, sagte Kohfeldt: „Du verlierst 4:0 in Hoffenheim. Und wenn du gegen Frankfurt noch einmal ein 0:4 kriegst, dann kannst du erzählen, was du willst. Dann kommst du in eine Spirale hinein. Deshalb stand heute für uns viel auf dem Spiel, ohne dass jetzt schon etwas geschafft ist.”

© dpa-infocom, dpa:210227-99-615972/2

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