Düsseldorf

Würzburg abgestiegen - Patzer von Fürth und Düsseldorf

Abstieg       -  Würzburgs David Kopacz war nach dem Abstieg in die 3. Liga sehr enttäuscht.
Foto: Nicolas Armer/dpa | Würzburgs David Kopacz war nach dem Abstieg in die 3. Liga sehr enttäuscht.

In der 2. Fußball-Bundesliga ist durch den Abstieg der Würzburger Kickers am 32. Spieltag die erste Entscheidung gefallen.

Im Aufstiegsrennen leisteten sich die SpVgg Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf derweil möglicherweise folgenschwere Patzer. Insbesondere der Bundesliga-Absteiger aus Düsseldorf hat nach dem 2:2 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig nur noch theoretische Chancen auf den direkten Wiederaufstieg. Das Team von Trainer Uwe Rösler liegt zwei Spieltage vor dem Saisonende mit 53 Zählern weiter fünf Punkte hinter dem Zweiten aus Fürth. Zudem haben Holstein Kiel (56) als Tabellendritter noch zwei Spiele und der Hamburger SV (52) als Fünfter noch ein Spiel mehr als die Fortuna zu absolvieren.

Zweimal gingen die Fortunen am Samstag gegen den Abstiegskandidaten in Führung. Zunächst durch Dawid Kownacki (42. Minute) per Foulelfmeter und nach Marcel Bärs Ausgleich (51.) erneut durch Shinta Appelkamp (60.). Fabio Kaufmann (68.) sicherte der Eintracht aber sehenswert noch einen Zähler. Dadurch bleibt Braunschweig einen Punkt vor dem VfL Osnabrück auf Rang 16. Der VfL besiegelte den Abstieg Würzburgs durch ein 3:1 (0:0) bei den Kickers.

„Das tut extrem weh”, klagte Würzburgs Sportvorstand Sebastian Schuppan bei Sky, räumte aber auch eigene Fehler ein. Insgesamt vier Trainer in dieser Saison konnten den Abstieg der Franken nicht verhindern. Christian Santos (51.), Ulrich Taffertshofer (79.) und Ludovit Reis (85.) schossen die Tore für Osnabrück. Frank Ronstadt (66.) hatte zwischenzeitlich für die Kickers ausgeglichen.

Im Aufstiegsrennen dürfte Holstein Kiel der große Gewinner gewesen sein. Der Tabellenvierte hatte am Freitag bereits den FC St. Pauli furios mit 4:0 besiegt und liegt nur noch zwei Zähler hinter Fürth, hat aber auch noch zwei Spiele mehr zu absolvieren. Die Franken spielten nicht schlecht, mussten aber zweimal einem Rückstand durch Philipp Hofmann (4.) und später durch Marco Thiede (36.) hinterherlaufen. Havard Nielsen (26.) und Branimir Hrgota per Foulelfmeter (70.) konnten jeweils nur noch ausgleichen.

© dpa-infocom, dpa:210508-99-519116/2

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dpa
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