Rudern:

ARCW rudert vorne mit

Zumindest im Winter ruht der Rudersport, sollt man meinen, doch da es für Leistungssportler keine langen Pausen gibt, beginnt bereits jetzt die Vorbereitung auf die neue Saison. Dabei schaut der Deutsche Ruderverband (DRV) bei seinen Kadersportlern genau hin und überprüfte jetzt deren Fitnesszustand bei ausführlichen Ergometer- und Freiwassertests in Dortmund. Erfolgreich waren mit Joachim Agne und Konstantin Steinhübel auch zwei Würzburger Vertreter vom Akademischen Ruder-Club (ARCW).

Steinhübel lebt und studiert zwar schon seit einiger Zeit in Hamburg, tritt aber nach wie vor für den Verein an, bei dem er das Rudern gelernt hat. Nach einem sportlich sehr erfolgreichen Jahr 2014 ist es sein großes Ziel, sich im kommenden Jahr für die Olympischen Spiele im brasilianischen Rio im Doppelzweier zu qualifizieren. Die härtesten Konkurrenten kommen mit Jason Osborne und Moritz Moos aus Mainz. Osborne landete auch beim Ergo-Leistungstest in Dortmund vor Steinhübel, der aber zumindest eine neue persönliche Bestzeit von 6:14,0 Minuten über 2000 Meter aufstellte. Beim anschließenden Test über 6000 Meter auf dem Wasser kam dem Würzburger aber seine ausgeprägte Technik zu Gute, sodass er einige Ruderer, unter anderem Moritz Moos, hinter sich ließ, die auf dem Ergometer noch schneller gewesen waren. So empfahl er sich für höhe Aufgaben.

Einen ebenfalls guten Eindruck hinterließ Joachim Agne, der sich auf dem Ergometer auf 6:20,9 Minuten über 2000 Meter verbesserte, damit die siebtschnellste Zeit in der U 23 erreichte, sich so in der Setzliste für die Langstrecke auf Platz 15 vorschob und damit gesetzt ist. Beim Lauf über die 6000 Meter auf dem Wasser wurde er dann schließlich neunter B-Senior. Auch Agne startet für den ARCW, wird mittlerweile aber vom Erlanger Trainer Ingo Euler trainiert und auf die Wettbewerbe vorbereitet.

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