TISCHTENNIS

Abstieg des TTC Kist steht fest

Der TTC Kist durfte trotz des sportlichen Abstiegs auf einen Verbleib in der Tischtennis-Oberliga hoffen, doch daraus wird nichts. Das geht aus einem aktuellen Schreiben des Staffelleiters Hans-Peter Koller (Miesbach) hervor. Die Kister tauchen unter den zehn Klubs für die Saison 2018/19 nicht auf. Die Zusammenstellung war in diesem Jahr scheinbar sehr kompliziert - und bis auf den letzten Drücker offen. Mit dem TB/ASV Regenstauf und dem SB DJK Rosenheim zogen sich zwar tatsächlich zwei Mannschaften aus der Regionalliga zurück. Beide Vereine starten nun aber eine Klasse tiefer – und besetzen daher zwei vakante Plätze.

Gleichzeitig haben alle möglichen Bayernligisten von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch gemacht – der TV Etwashausen, der TSV Bad Königshofen II und der TSV Starnberg. Der TTC Fortuna Passau II bleibt der Oberliga trotz des Scheiterns in der Relegation erhalten. Somit ist für die Kister kein Platz mehr frei. „Das ist schade, weil wir mit unserer Mannschaft auch dort hätten etwas erreichen können“, erklärte TTC-Teammanager Jochen Wilhelm auf Nachfrage: „Aber wer sich sportlich nicht qualifiziert, muss damit rechnen, tatsächlich auch abzusteigen.“

Die Kister gehen nun also in der Bayernliga Nord an die Platten - und treffen dort unter anderem auf den SB Versbach II, der als Landesliga-Meister aufgestiegen ist.

Unterdessen wurde bekannt, dass Kist nach Max Nötzold vom benachbarten Bezirksoberligisten TSG Waldbüttelbrunn noch einen weiteren Spieler für die neue Runde verpflichtet hat. Dabei handelt es sich um den Weißrussen Andrei Labanau. Er war zuletzt der Spitzenspieler des westpolnischen Zweitligisten KS Wamet Dabcze. Wilhelm bestätigte dies auf Anfrage. Mit Labanau und dem Kubaner Jorge Campos Valdes dürften die Kister in der neuen Saison der Topfavorit auf den Wiederaufstieg sein.

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