Rudern

Auszeichnung für ARC Würzburg

Ausgezeichnet: Der ARC Würzburg mit Vorsitzendem Andreas Holz (Zweiter von links), Ehrenvorsitzendem Horst Laugwitz (Vierter von links) und „Vize“ Ingrid Laugwitz (Zweite von rechts) sowie zahlreichen weiteren Vereinsvertretern erhielt in Nürnberg aus den Händen von Commerzbank-Vorstandsmitglied Uwe Hellmann (rechts) das mit 5000 Euro dotierte „Grüne Band“ für vorbildliche Nachwuchsarbeit. Foto: Picture Alliance/DSM

Bereits seit 26 Jahren zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund und die Commerzbank Vereine für vorbildliche Nachwuchsarbeit mit dem „Grünen Band“ und einem Preisgeld von 5000 Euro aus. In diesem Jahr schaffte der schon seit langem für ausgezeichnete Nachwuchsarbeit bekannte Akademische Ruder-Club Würzburg den Sprung aufs Siegerpodium und bekam nun in Nürnberg das „Grüne Band“ überreicht. Dabei gehörte der ARCW mit 40 von maximal 42 Punkten zu den am höchsten bewerteten Vereinen.

In seiner Laudatio betonte Jury-Mitglied Uwe Hellmann von der Commerzbank, dass es in den sieben ausgezeichneten fränkischen Vereinen neben den Erfolgen im Sport auch um die persönliche Weiterentwicklung der Kinder und Jugendlichen gehe. „Wir zeichnen Vereine aus, in denen Integration gelebt wird und die jungen Sportler zu Persönlichkeiten heranwachsen“, sagte der Marketing-Leiter.

539 Mitglieder, darunter 106 Kinder und Jugendliche, werden beim ARC Würzburg von 28 Trainern betreut, die enge Kooperation mit Schulen sowie die Zusammenarbeit mit Bundes- und Landestrainern gehören zu den wesentlichen Bestandteilen des Vereinskonzeptes. Eines überaus erfolgreichen, wie ein Blick auf die wichtigsten sportlichen Meriten der vergangenen Jahre zeigt.

Zahlreiche sportliche Erfolge

So holte im Jahr 2010 A-Junior Thomas Volmer bei den Europameisterschaften im Ergometerrudern ebenso den Titel wie Konstantin Steinhübel bei den U-23-Weltmeisterschaften mit dem deutschen Doppelvierer. Laura Tibitanzl gewann bei der WM 2009 in Posen mit dem deutschen Doppelvierer ebenfalls Gold, ihre Schwester Franca Tasch gehörte 2007 zu den erfolgreichsten deutschen Jugendlichen mit gleich zwei Meistertiteln. Zudem wurden im Bewertungszeitraum 2011 von jungen ARCW-Talenten wie in den Jahren zuvor regional und national zahlreiche Erfolge in praktisch allen Altersklassen erzielt. Dass der Verein in dem damals 68-jährigen Harald Wimmer sogar einen Athleten für die Paralympics in Peking abstellen konnte, belegt zusätzlich den hohen Stellenwert des ARCW im deutschen Sportgeschehen. Kurz vor den Olympischen Spielen 2012 fuhr dann noch Konstantin Steinhübel bei der U-23–WM im Leichtgewichts-Männer-Einer Silber heraus.

„Teamgeist ist auch im Rudersport eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg, Freundschaft zwischen Jung und Alt, zwischen Wanderruderern und Olympiateilnehmern ist eine elementare Grundlage unseres Vereins“, sagt Vorsitzender Andreas Holz. Der ARCW sei ein lebendiger Verein, der gerade eine neue Boots- und Sporthalle samt dazugehöriger Infrastruktur errichte. Ein ebenso kostspieliges wie aufwändiges Unterfangen. Die Auszeichnung mit dem „Grünen Band“ und die dazugehörigen 5000 Euro kommen da gerade recht.

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