HANDBALL: ZWEITE LIGA

Ceven Klatt kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Die Handballer der Rimparer Wölfe treten am Samstagabend beim TuS Ferndorf an. Warum beide Trainer regelmäßig miteinander telefonieren.
Am Samstag zu Gast bei Freunden: Rimpars Trainer Ceven Klatt Foto: foto2press/Frank Scheuring

Handball, Zweite Bundesliga

TuS Ferndorf – DJK Rimpar Wölfe

(Samstag, 19.30 Uhr, Dreifachhalle Stählerwiese)

Beim TuS Ferndorf (12./4:4) steht für Rimpars Zweitliga-Handballer (7./5:3) am fünften Spieltag bereits das vierte Auswärtsmatch an. Und erneut geht es in die gleiche Himmelsrichtung wie zuletzt: in den Nordwesten der Republik. Mit ihren fünf Punkten haben sich die Grün-Weißen in der vorderen Tabellenhälfte eingenordet. Das Team wolle seine Bilanz nach dem guten Saisonstart weiter verbessern, versichert DJK-Trainer Ceven Klatt, der "ein Duell auf Augenhöhe" erwartet.

Hierhin müssen Rimpars Handballer reisen:

Für den 36-Jährigen ist der Stadtteil von Kreuztal im Siegener Land kein unbekanntes Terrain. Zwischen 2009 und 2011 war Klatt als Kreisläufer für die Ferndorfer aktiv. Die Anspiele kamen häufig aus der Mitte von dem Mann, der heute beim TuS an der Seitenlinie steht: Michael Lerscht. "Wir sind freundschaftlich verbunden und tauschen uns sehr regelmäßig aus. Erst am Dienstag haben wir telefoniert – und über unsere Spiele vom letzten Wochenende gesprochen. Zu viel verraten haben wir im Hinblick auf Samstagabend natürlich beide nicht", berichtet Klatt über sein Verhältnis zum ein Jahr jüngeren Ferndorfer Coach.

Gemeinsam holten sie mit dem TuS 2010 die Drittliga-Meisterschaft. Der Verein verzichtete seinerzeit allerdings aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg. Klatt heuerte derweil als Spielertrainer bei den Bergischen Panthern an. "Ferndorf war für mich der ideale Übergang zum Trainerdasein", erinnert sich Klatt, der seinerzeit auch mit Mirza Sijaric, dem heutigen sportlichen TuS-Leiter, in einer Mannschaft stand.

Currywurst mit gutem Ruf

Nun kehrt Klatt also mit seinen Rimparern erstmals als Trainer wieder in die Halle an der Stählerwiese zurück – dorthin, wo es die mutmaßlich beste Currywurst im Handballsport gibt. Auch auf ihre Fans können sich die Ferndorfer, die in der vergangenen Saison einen Platz vor den Rimparern standen, verlassen. Im Sommer haben sie mit 670 Dauerkarten so viele wie noch nie abgesetzt. "Ferndorf ist sehr heimstark und lebt von der Abwehr mit dem Innenblock und beweglichen Spielern auf den Halbpositionen", weiß Klatt. Hinzu kämen gute Torleute. Lucas Puhl hat sich zwar kurz vor Saisonbeginn das Kahnbein gebrochen. Dafür holten die Kreuztaler aber Marin Durica vom slowenischen Klub RK Branik Maribor.

Beim jüngsten 23:22-Auswärtssieg der Nordsiegerländer in Emsdetten hielt indes der erst 21-jährige Youngster Tim Hottgenroth mit 14 Paraden ganz famos. Für die beiden Halbpositionen im Rückraum verpflichteten die Ferndorfer im Sommer Patrick Weber vom HSC 2000 Coburg und Andreas Bornemann (VfL Eintracht Hagen). Der Dreh- und Angelpunkt im Spiel des samstäglichen Gegners ist für Klatt der schwedische Mittelmann Julius Lindskog Andersson.

All das muss die Wölfe nicht sonderlich beeindrucken. Schließlich haben sie in den bisherigen sechs Aufeinandertreffen noch keine Niederlage gegen die Ferndorfer einstecken müssen. Fünfmal gewannen sie, einmal endete der Vergleich remis.

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