HANDBALL: BAYERNLIGA

Der Anfang vom Ende der Titelträume für Waldbüttelbrunn?

Bayernliga Männer

 

Eichenauer SV – SG Regensburg 25:25  
VfL Günzburg – TSV Haunstetten 36:23  
HSC Bad Neustadt – DJK Rimpar II 24:19  
HSG Würm-Mitte – TSV Friedberg 27:26  
TSV Lohr – HT München 26:21  
TSV Rothenburg – DJK Waldbüttelbrunn 24:23  
TG Landshut – HaSpo Bayreuth 29:23  

 

 

1. (1.) HSC Bad Neustadt 16 15 1 0 459 : 319 31 : 1  
2. (2.) DJK Waldbüttelbrunn 16 13 1 2 425 : 368 27 : 5  
3. (3.) DJK Rimpar II 16 10 2 4 403 : 374 22 : 10  
4. (4.) HaSpo Bayreuth 16 10 1 5 413 : 384 21 : 11  
5. (5.) TSV Friedberg 16 10 0 6 432 : 390 20 : 12  
6. (6.) VfL Günzburg 16 9 1 6 453 : 405 19 : 13  
7. (8.) SG Regensburg 16 6 2 8 406 : 420 14 : 18  
8. (7.) HT München 15 6 1 8 365 : 383 13 : 17  
9. (10.) TG Landshut 15 6 0 9 402 : 413 12 : 18  
10. (9.) TSV Haunstetten 16 6 0 10 385 : 440 12 : 20  
11. (11.) TSV Lohr 16 5 0 11 367 : 403 10 : 22  
12. (12.) TSV Rothenburg 16 5 0 11 402 : 438 10 : 22  
13. (13.) Eichenauer SV 16 2 2 12 375 : 443 6 : 26  
14. (14.) HSG Würm-Mitte 16 2 1 13 362 : 469 5 : 27  

 


TSV Rothenburg – DJK Waldbüttelbrunn 24:23 (12:10)

Waldbüttelbrunns Handballer haben in Rothenburg ihr zweites Saisonspiel verloren – mehr nicht. Doch die knappe 23:24-Pleite beim Abstiegskandidaten ist womöglich der Anfang vom Ende jedweder Titelträume. Und nicht nur das: Mit sieben verworfenen Siebenmetern stellten die Sumpfler einen unrühmlichen Rekord auf. „Es war eine der unnötigsten Niederlagen, die ich je in meiner Karriere erlebt habe“, fand DJK-Trainer Dusan Suchy klare Worte. Das habe nicht nur an den vergebenen Strafwürfen gelegen. „Wir hatten mindestens nochmals die gleiche Zahl an hochkarätigen Chancen aus dem Feld. Doch auch da hat es uns an Durchschlagskraft gefehlt.“

Sieben verworfene Siebenmeter

Andreas Paul (dreimal), Nils Kwiatkowski, Lukas Tendera, Markus Kirchner und Bastian Demel scheiterten während der Partie allesamt vom Strich. „Es verwirft ja niemand mit Absicht. Am Anfang hat etwas die Genauigkeit gefehlt. Und mit jedem Fehlwurf steigt die Nervosität der Werfer und gleichzeitig das Selbstvertrauen des Tormanns“, stellte Suchy fest.

Rothenburgs polnischer Schlussmann Bartek Pawlak, der erst im Dezember an die Tauber gewechselt war, wuchs jedenfalls über sich hinaus. „Das war sensationell, was der gehalten hat“, gestand Suchy, der neben dem erkrankten Kreisläufer Tobias Glöggler auch auf Kapitän Manuel Feitz verzichten musste. Obgleich sein Team nach dem Seitenwechsel schon mehrmals wie der sichere Verlierer ausgesehen hatte, kämpfte es sich in den letzten Minuten mit einer offensiven Deckung nochmals heran. Spielmacher Paul glich kurz vor Schluss schließlich zum 23:23 aus. Nun setzten die Waldbüttelbrunner alles auf eine Karte – und wurden dafür bestraft. Rothenburg gelang 15 Sekunden vor dem Ende der entscheidende Nadelstich.

Waldbüttelbrunn: Feuerbacher, Orsolic – Dutz, Stumpf 6, Beißner, Wolf 3, Tendera 5/1, Paul 4/1, Issing, Kwiatkowski 1, Kirchner 1, Renz, Demel 2, Meyer 1.
Spielfilm: 3:4 (7.), 7:4 (14.), 8:7 (20.), 12:9 (29.), 12:10 (Halbzeit); 14:13 (39.), 17:13 (41.), 18:16 (47.), 20:19 (54.), 22:19 (57.), 24:23 (Endstand).

HSC Bad Neustadt - SG DJK Rimpar II 24:19 (10:10)

Genau wie im Hinspiel hat Rimpars Zweitliga-Reserve dem Klassenprimus auch in dessen eigener Halle einen heißen Tanz geboten. Vor 900 Zuschauern kristallisierte sich die Niederlage der Grün-Weißen erst in der Schlussphase heraus. „Wir sind richtig gut aufgetreten und haben viel Lob für unsere Spielweise bekommen“, sagte DJK-Trainer Janko Skrbic. Seine Sieben hatte an der Saale den besseren Start erwischt und war nach zwei Treffern des Ex-Neustädters Julius Weinhardt in der 18. Minute mit 8:5 in Führung gegangen. Dazu trug auch Rimpars Schlussmann Markus Leikauf mit zahlreichen Paraden bei. Doch schon bald zeigte sich, dass die DJK-Rückraumwerfer Felix Karle und Maximilian Wirth gegen die hochgewachsene HSC-Deckung an diesem Abend einen sehr schweren Stand haben würden.

Ex-Rimparer Bötsch und die Wende

Zu Beginn der zweiten Hälfte kippte der nach wie vor unbesiegte Spitzenreiter um die Ex-Rimparer Julian Bötsch, Maximilian Drude und Linus Dürr das Match zu seinen Gunsten, auch wenn der Wölfe-Unterbau zu keinem Zeitpunkt aufsteckte.

Rimpar: Leikauf, Hruschka (n. e.) – Fischer 1, Hofmann, Keidel 1, Mohr, Karle 2, Henning, B. Gräsl 6, N. Gräsl 3, Huber, Wirth 1, Weinhardt 5/2.
Spielfilm: 2:3 (10.), 4:6 (15.), 6:8 (20.), 9:10 (25.), 10:10 (Halbzeit); 12:10 (35.), 14:13 (40.), 17:15 (45.), 18:16 (50.), 21:17 (55.), 24:19 (Endstand).

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