FUSSBALL: MEISTERCUP

Der Kreis Würzburg dominiert den Meistercup

Gerangel unter Meistern: Der Volkacher Spielertrainer Albert Fischer (links) versucht sich im Verdrängungswettbewerb mit Burggrumbachs Markus Wörle.
Gerangel unter Meistern: Der Volkacher Spielertrainer Albert Fischer (links) versucht sich im Verdrängungswettbewerb mit Burggrumbachs Markus Wörle. Foto: Alexander Rausch

Ihren Stempel haben Vereine aus dem Fußballkreis Würzburg dem Erdinger Meistercup aufgedrückt. Zwar entschied am Ende der FC Thulba die 13. Auflage auf dem Biebelrieder Sportgelände für sich. Mit dem ETSV Würzburg, der SG Burggrumbach-Erbshausen/Sulzwiesen bei den Männern, dem SV Veitshöchheim und dem TSV Prosselsheim bei den Frauen vertreten gleich vier Teams den hiesigen Fußballkreis beim Landesfinale in Kelheim.

Wie in den Vorjahren war das Turnier bei nicht allzu großer Hitze eine gelungene Veranstaltung. 26 Titelträger – zwanzig bei den Männern, sechs bei den Frauen – hatten sich in Biebelried eingefunden, um einer bereits meisterlichen Saison das i-Tüpfelchen aufzusetzen. Dabei stand für fast alle Meister das Vergnügen im Vordergrund. „Wichtig war, dass es Spaß gemacht hat. Und das hat es. Es war ein schöner Saisonabschluss, denn so ein Event erlebt man eher selten. Es war eine tolle Stimmung, und Biebelried hat es super aufgezogen“, sagte Gerbrunns Trainer Sascha Spanheimer, dessen Team die Antrittsprämie, bestehend aus einem Dreiliter-Weizenglas und einem Kasten Urweiße, gerne mitnahm.

Dass es nicht zu mehr gereicht hat, lag an der deutlichen Niederlage im dritten Gruppenspiel. Nach zwei Siegen gegen den enttäuschenden Bezirksligameister und Mitfavoriten Heimbuchenthal und Unterafferbach hätte sogar eine knappe Pleite den Viertelfinaleinzug bedeutet. Doch am Ende hatten die Blau-Weißen nichts mehr zuzusetzen und schieden als schlechtester Gruppenzweiter aus. Was des einen Leid ist, ist meist des anderen Freud: In diesem Fall profitierte die SG Burggrumbach-Erbshausen/Sulzwiesen davon.

Die Grün-Weißen sicherten sich aufgrund des besseren Torverhältnisses den Einzug in die Finalrunde. Hatte der A-Klassenmeister im Auftaktspiel noch überraschend den ETSV Würzburg besiegt und gegen chancenlose Volkacher nachgelegt, setzte es im dritten Spiel eine unglückliche Niederlage gegen Gräfendorf. Da Letztere aber mit 1:3 gegen die blauen Adler verloren, zogen beide Würzburger Teams ins Viertelfinale ein, wo beide Teams erneut aufeinandertrafen und sich der Neu-Kreisligist im Elfmeterschießen für die Vorrundenniederlage revanchierte.

„Wir sind hochzufrieden. Wir haben es richtig gut gespielt, es hat richtig Bock gemacht“, freute sich SG-Kapitän Alexander Weisensel über ein gelungenes Saisonende. Eine Überraschung sollte aber noch auf die Spielgemeinschaft warten. Der Neu-Kreisklassist ging aus dem Rahmenwettbewerb als Sieger hervor und fährt deshalb ebenfalls zum Landesfinale. Das Saisonende ist somit erneut verschoben. Ebenso wie beim ETSV Würzburg, der zwar im Halbfinale gegen den späteren Zweiten Sömmersdorf/Obbach den Kürzeren zog, sich aber im Elfmeterschießen gegen Urspringen/Sondheim den dritten Platz sicherte. Die unterfränkische Krone setzte sich letztlich der FC Thulba auf.

Aber nicht nur zwei Männermannschaften vertreten den Fußballkreis Würzburg beim bayrischen Endturnier: Während der SV Veitshöchheim – wie im Vorjahr – die Frauenkonkurrenz dominierte, zeigten sich die Kickerinnen des TSV Prosselsheim am technisch versiertesten und fahren als Sieger des Rahmenwettbewerbs ebenfalls nach Kelheim. Lediglich der FSV Holzkirchhausen/Neubrunn ging als Vierter leer aus.

Der Meistercup in Zahlen

Vorrunde, Gruppe A

1. FC Thulba 3 10:2 7

2. SV Birkenfeld 3 7:3 6

3. SG Strietwald 3 4:4 4

4. Türk FV Miltenberg 3 1:13 0

Vorrunde, Gruppe B

1. FC Reichenbach 3 10:1 9

2. TSV Gerbrunn 3 4:4 6

3. TSV Heimbuchenthal 3 2:6 1

4. Germ. Unterafferbach 3 2:7 1

Vorrunde, Gruppe C

1. Sömmersdorf/Obbach 3 10:2 7

2. DJK Wülfershausen 3 7:2 7

3. SG Castell/Wiesenbronn 3 4:8 3

4. SV Hofheim 3 0:9 0

Vorrunde, Gruppe D

1. Urspringen/Sondheim 3 6:1 9

2. SC Schwarzach 3 2:1 6

3. FSV Michelbach 3 2:5 3

4. SV Sonderhofen 3 0:3 0

Vorrunde, Gruppe E

1. ETSV Würzburg 3 8:4 6

2. SV Gräfendorf 3 5:4 6

3. Burggrumbach/Sulzw. 3 4:3 6

4. VfL Volkach 3 1:7 0

Viertelfinals Reichenbach – Urspringen 1:2 n.E.

Thulba – Wülfershausen 4:1 n.E.

Sömmersdorf – Birkenfeld 1:0

ETSV Würzburg – Burggrumb. 4:2 n.E.

Halbfinals

Thulba – Urspringen 1:0

Sömmersdorf – ETSV Würzburg 1:0

Finale

Thulba – Sömmersdorf/Obbach 2:0

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