FUSSBALL: TOTO-POKAL

Der WFV wehrt sich gegen Aubstadt tapfer

Würzburgs Patrick Hofmann (vorne) setzt sich gegen Philipp Kleinhenz vom TSV Aubstadt durch. Foto: Heiko Becker

Würzburger FV – TSV Aubstadt 0:3 (0:0)

Tapfer gewehrt hat sich Fußball-Bayernligist Würzburger FV gegen Regionalliga-Aufsteiger TSV Aubstadt. 45 Minuten spielte er beinahe auf Augenhöhe mit den Gästen, die mit einem Doppelpack von Max Schebak in der zweiten Halbzeit dann aber doch relativ schnell für klare Verhältnisse sorgten. Trotz der letztlich deutlichen 0:3-Niederlage zeigte sich die Elf von Trainer Berthold Göbel vor 350 Zuschauern auf der Sepp-Endres-Sportanlage in besserer Verfassung als zuletzt in der Liga. "Die ersten 20, 25 Minuten war das echt so, wie wir es uns vorgestellt haben, danach ist es etwas schwammig geworden", sagte Göbel, der aber im Großen und Ganzen mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. 

Kompaktes 4-4-2-System

Mit einem kompakten 4-4-2-System stellte sich der WFV den Gästen in den Weg. Moritz Lotzen, sonst als Innenverteidiger in der Dreierkette zu finden, dirigierte das Spiel von der Sechs aus, rackerte und kämpfte um jeden Ball. Julian Koch ersetzte zum zweiten Mal in Folge den beruflich verhinderten Christian Dietz im Tor, und der noch nicht ganz fitte Patrick Hofmann kehrte in den Kader zurück. Dafür fehlten die Routiniers Cristian Alexandru Dan (beruflich verhindert) und Tim Lorenz (muskuläre Probleme).

Würzburger Nadelstiche

Der Bayernligist setzte von Beginn an kleine Nadelstiche. Etwa, als Erik Schnell-Kretschmer sich den Ball stibitzte und diesen schön auf Dennie Michel brachte, der das Spielgerät aber verlor (18.). Zuvor hatten sich die souverän auftretenden Aubstädter schon einige Male im Abschluss versucht - ebenfalls ohne Erfolg. Die größte Chance der ersten Hälfte hatte Ingo Feser bei einem Freistoß aus rund 16 Metern Entfernung vom Tor (38.). Doch die WFV-Abwehr beförderte den flach geschossenen Ball gekonnt vom Platz. Allerdings nahm der Druck der Aubstädter daraufhin zu.

Belohnt wurden sie erst nach der Pause, als Max Schebak einen Kopfball zum 0:1 einnetzte. "Wir haben nicht geglänzt, aber wir haben gewonnen", brachte es Aubstadts Trainer Joseph Francic auf den Punkt. Er hatte in dem 1:0 seines Offensivmannes den oft zitierten "Dosenöffner" für das Spiel gesehen. Und tatsächlich war es nur wenig später erneut Schebak, der das Ergebnis nach einer schönen Hereingabe von David Bauer in die Höhe schraubte (0:2, 62.).

Michel und Hofmann versuchen es vergeblich

Die Zellerauer behielten die Köpfe dennoch oben, suchten immer wieder ihren Weg zum Tor und kamen auch zu Abschlüssen - wie etwa Dennie Michel in der 72. Minute, oder wenig später Patrick Hofmann. Das letzte bisschen Gewitztheit und Glück fehlte den tapfer kämpfenden Blauen allerdings, war aber auf Seite der Gäste zu finden. Als etwa der eingewechselte Christopher Bieber nur den Fuß zur rechten Zeit an der richtigen Stelle haben musste, um zum 0:3 einzuschieben (83.).

"Michel und Hofmann haben ihr Zeug vorne eigentlich ganz gut gemacht", resümierte Berthold Göbel: "Wenn Dennie das 1:2 macht, weiß man nicht, ob das Spiel noch mal kippt." Letztendlich mussten die Zellerauer eine Niederlage hinnehmen, aber eine, mit der sich nach dieser Leistung gut leben lässt.

Die Statistik des Spiels


Würzburg: Koch - Obrusnik, Gehret, Drösler, Röckert - Schnell-Kretschmer (84. Conteh), Schömig (70. Barthel), Lotzen, Bah (84. Tuda) - Hofmann, Michel.
Aubstadt: Mack - Katzenberger, Grader, Benkenstein (46. Behr), Bauer - Müller - Piter, Feser, Kleinhenz, Schebak (66. Trunk) - Schmidt (74. Bieber).  
Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Gräfendorf).
Zuschauer: 350.
Tore: 0:1/0:2 Max Schebak (48./62.), Christopher Bieber(83.)

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