BASKETBALL

Detlevs Team hat sein Schicksal selbst in der Hand

Playdown-Runde der ProB

TG s.Oliver Würzburg – BBC Coburg

(Samstag, 15.30 Uhr, Sportzentrum Feggrube)

Mit einem Frankenderby startet die TG s.Oliver Würzburg an diesem Samstag in die wichtigste Phase der Saison: Der BBC Coburg ist in der Feggrube zum Playdown-Auftakt zu Gast. Da alle Ergebnisse aus der Hauptrunde mitgenommen werden, hat das Team von Würzburgs Trainer Eric Detlev vor den sechs Partien (jeweils Hin- und Rückspiel) der Playdown-Runde gegen die Oberfranken, Rhöndorf und Köln fünf Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze und dadurch sein Schicksal selbst in der Hand.

Viel zu verlieren

„In den Playdowns wird es in allen Spielen kämpferisch sehr zur Sache gehen, weil alle Mannschaften viel zu verlieren haben. Unsere Niederlage in Rhöndorf vor zwei Wochen war ein Vorgeschmack darauf“, sagt Detlev: „Wir konnten durch unsere vielen Verletzungen bisher noch nie so richtig in den Rhythmus kommen. Das sollte nach der kurzen Pause besser werden. Wir wollen nach wie vor alle unsere Spiele gewinnen.“

Außerdem wollen sich die Gastgeber für die bittere Auswärtsniederlage in Coburg kurz vor Weihnachten revanchieren: „Dafür müssen wir aber anders auftreten als in Rhöndorf und zu der Art und Weise zurückfinden, wie wir Basketball spielen wollen“, so Detlev.

Schlüsselspieler bei den Oberfranken, die mit drei Punkten Vorsprung auf die TG s.Oliver Würzburg von der „Pole Position“ in die Playdown-Runde starten, ist Aufbauspieler Chase Adams, der nicht nur 15,9 Punkte pro Spiel erzielt und 41 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe trifft, sondern mit 5,9 Assists im Schnitt auch der beste Vorlagengeber der ProB Süd ist.

Einer der besten Bällediebe

Im letzten Aufeinandertreffen erzielte der 30-Jährige 23 Punkte und hatte vier Ballgewinne – mit 2,8 Steals pro Partie ist er auch einer der besten Bällediebe der Liga. Mit dem Franzosen Kevin Franchesci, dem Ex-Würzburger Christopher Wolf und Dino Dizdarevic punkten gleich drei Coburger ebenfalls regelmäßig zweistellig.

Gute Ausgangslage

„Wir hatten Probleme aufgrund unserer vielen Verletzungen und haben es deshalb trotz unseren guten Saisonstarts nicht geschafft, die Playoffs zu erreichen“, sagt TG-Kapitän Julian Albus: „Wir haben eine sehr gute Ausgangslage und können den Klassenerhalt schnell klar machen. In den Playdowns werden aber alle Teams mit allem kämpfen, was sie haben. Dafür müssen wir bereit sein und den Kampf annehmen. Das wird aber vor allem für unsere jungen Spieler auch eine gute Möglichkeit sein, sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt nach vorne zu machen.“

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