Tischtennis: Oberliga

Die Kister wollen sich in der Oberliga etablieren

Das TTC-Sextett startet mit einem Dreifachspieltag in die neue Saison. Für den kubanischen Spitzenspieler Jorge Campos Valdes wird es knapp.
Ist in der Form seines Lebens: Der für Kist aufschlagende Waldbüttelbrunner Max Nötzold.
Ist in der Form seines Lebens: Der für Kist aufschlagende Waldbüttelbrunner Max Nötzold. Foto: Heiko Becker

Oberliga Männer
TSV Bad Königshofen II – TTC Kist
(Samstag, 15 Uhr)

TTC Kist – TSV Schwabhausen
(Sonntag, 10 Uhr, Otto-Seubert-Halle)

TTC Kist – MTV 1881 Ingolstadt
(Sonntag, 15 Uhr, Otto-Seubert-Halle)

Gekommen, um zu bleiben: Die Tischtennis-Cracks des TTC Kist wollen sich nach ihrer Rückkehr in der Oberliga etablieren. Zum Auftakt können sie bereits einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen. Denn es steht ein seltener Dreifachspieltag an. "Wenn wir an diesem Wochenende drei oder vier Punkte holen, wären wir voll im Soll", sagt Teammanager Jochen Wilhelm und unterstreicht. "In Bestbesetzung haben wir gegen jeden Gegner in dieser Liga eine Chance."

Wird die Condor zum Problem?

Wenn alles glatt läuft, dann treten die Kister an diesem Wochenende tatsächlich mit ihrer ersten Sechs an. Sicher ist es allerdings noch nicht, dass TTC-Spitzenspieler Jorge Campos Valdes an diesem Freitag mit dem Flieger in Deutschland landet. Visum und Condor könnten es noch verzögern. Die letzten Monate hat Campos entweder auf Kuba verbracht – oder war international im Einsatz. "Jorge ist voll im Saft und will sich für die olympischen Spiele in Tokio qualifizieren", berichtet Wilhelm, der eine neue Nummer zwei verpflichten konnte. Damian Zech ist vom württembergischen Verbandsligameister TTF Altshausen an die Autobahn 3 gewechselt. "Er ist ein super Typ, der gut zu uns passt", findet Wilhelm. Zech ersetzt den Weißrussen Andrei Labanau.

Duell mit Bad Königshofens Trainersohn?

Im mittleren Paarkreuz der Kister stehen Youngster Lorenz Schäfer und Adrian Jankowiecki. Der 14-jährige Schäfer ist seit diesem Schuljahr in einem Sportgymnasium in München, spielt aber weiterhin für Kist. Gemeinsam mit ihm in die Landeshauptstadt gewechselt ist der gleichaltrige Bad Königshofener Max Keller. Womöglich kommt es am Samstagabend im Grabfeld sogar zum direkten Aufeinandertreffen der Beiden. Wahrscheinlicher aber ist ein Duell mit dem noch jüngeren Trainersohn Akito Itagaki. Neulich beim bayerischen Top-14-Turnier hat Itagaki gegen Schäfer gewonnen. Den Titel holte sich aber der Kister haarscharf aufgrund insgesamt mehr gewonnener Bälle bei Satz- und Punktgleichheit.

Nötzold in der Form seines Lebens

Im hinteren TTC-Paarkreuz spielen Max Nötzold und Ralf Dreiser. Genau wie Zech ist Nötzold in der Form seines Lebens, was sich an der Zahl seiner Leistungspunkte messen lässt. Zech hat aktuell 2085, der Waldbüttelbrunner Nötzold knackte kürzlich erstmals die 1900er-Marke. "Max hat zuletzt nochmals einen Riesensprung gemacht und wird auch in der Oberliga mithalten können", ist sich Wilhelm sicher. Nach dem Auftakt am Samstag bei der Bad Königshofener Bundesliga-Reserve, die vermutlich ohne den nominell auf Nummer eins gemeldeten Spitzenspieler Filip Zeljko antreten und nur mit einem ihrer Japaner spielen dürfen, empfangen die Kister tags darauf zu Hause zwei unbekannte Klubs.

Derby am 3. November

Am Sonntagmorgen geht es gegen den Regionalliga-Absteiger TSV Schwabhausen, am Nachmittag kommt Mitaufsteiger MTV Ingolstadt. Sofern die Schwabhausener komplett in Kist antreten sollten, spielt vorne der junge Slowene Tom Sfiligoj, der fast 2180 Leistungspunkte hat. Die Ingolstädter werden nominell von Matej Urbanek angeführt. Einen Termin sollten sich die TTC-Anhänger schon jetzt im Kalender eintragen. Am 3. November kommt um 13 Uhr der TV Etwashausen zum Derby nach Kist. Es ist eines von insgesamt gleich sieben Heimspielen in der Vorrunde.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Kist
  • Jörg Rieger
  • Damian
  • MTV
  • Max Keller
  • Wilhelm
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!