BASKETBALL: 2. BUNDESLIGA

Die Mischung bei den Haien stimmt

Mit Paige Bradley (hier im Duell mit Ludwigsburgs Selma Yesilova) haben die Sharks eine der besten Ausländerinnen der Liga i Kader. Foto: Patrick Wötzel

2. Bundesliga Süd Frauen

 

Rhein-Main Baskets – Falcons Bad Homburg 78:93  
Metropol Bask. Schwabach – TS Jahn München 72:55  
Don Bosco Bamberg – ASC Theresianum Mainz 78:68  
QOOL SHARKS Würzburg – BSG B. Ludwigsburg 84:57  
Saarlouis/'Dillingen – TSV Speyer-Schifferstadt 54:80  

 

 

1. (1.) QOOL SHARKS Würzburg 6 6 0 489 : 351 12  
2. (2.) DJK Don Bosco Bamberg 7 6 1 510 : 434 12  
3. (3.) TS Jahn München 7 5 2 460 : 424 10  
4. (4.) Falcons Bad Homburg 6 4 2 488 : 403 8  
5. (6.) Metropol Bask. Schwabach 6 3 3 396 : 416 6  
6. (5.) BSG Basket Ludwigsburg 6 3 3 415 : 415 6  
7. (7.) Sportgem. Weiterstadt 6 2 4 402 : 415 4  
8. (8.) ASC Theresianum Mainz 7 2 5 456 : 518 4  
9. (11.) TSV Speyer-Schifferstadt 7 2 5 469 : 524 4  
10. (9.) Saarlouis/'Dillingen 6 1 5 350 : 444 2  
11. (10.) Rhein-Main Baskets 6 1 5 390 : 481 2  

 

QOOL Sharks Würzburg – BSG Basket Ludwigsburg 84:57 (24:17, 27:15, 15:17, 18:8)

Es war eine Szene, die symptomatisch ist für das Spiel der QOOL Sharks Würzburg in dieser Saison: Kurz vor dem Seitenwechsel wurde Aufbauspielerin Franziska Kirchhoff beim Korblegerversuch von zwei deutlich größeren Gegenspielerinnen gestoppt. Die 21-Jährige reagierte blitzschnell, holte sich den Ball zurück und legte traf im zweiten Versuch. „Unsere Stärke sind die Verteidigung und die Athletik. Wir haben Biss“, sagte Kirchhoff nach dem überdeutlichen 84:57-Heimsieg gegen die BSG Baskets Ludwigsburg.

Es war der sechste Sieg im sechsten Spiel, damit sind die Haie weiterhin Spitzenreiter der Zweiten Bundesliga Süd und als einziges Team noch ungeschlagen. „Und wir werden weitermachen und auf keinen Fall nachlassen. Die Mädels sind hochmotiviert“, gab der neue Trainer Thomas Glasauer zu Protokoll.

Zwei der besten Ausländerinnen

Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen stimmt, die Teamchemie offensichtlich auch: „Wir verstehen uns alle sehr gut. Außerdem spielen wir schon im Training hart gegeneinander und geben uns dadurch die Wettkampfsituation. Das ist ganz wichtig“, sagt Theresa Muck. Sie ist mit 27 Jahren eine der erfahrensten Spielerinnen und geht immer da hin, wo es weh tut. Gegen Ludwigsburg setzte sie sich immer wieder in den direkten Duellen am Brett durch und hatte mit 14 Punkten ihr bisher beste Ausbeute der Saison.

Und wenn es mal eng werden sollte oder es bei den deutschen Spielerinnen im Angriff nicht so gut läuft, dann haben die Sharks mit den beiden US-Amerikanerinnen Paige Bradley und Raziyah Farrington zwei der besten Ausländerinnen der Liga in ihren Reihen. Beide erzielen im Schnitt mehr als 20 Punkte pro Partie und wären auch in einem Erstliga-Klub gut aufgehoben: „Paige ist eine extrem gute Spielmacherin, und Raziyah kann im Eins gegen Eins in dieser Liga niemand stoppen“, weiß Co-Trainerin Janet Fowler-Michel.

Die Mannschaft funktioniert inzwischen so gut, dass sich die Würzburgerinnen gegen Ludwigsburg zwei Ausfälle und eine der schwächeren Leistungen der Saison leisten konnten und trotzdem mit 27 Punkten Differenz gewannen. „Wir haben nicht das perfekte Spiel gebraucht, gerade offensiv war nicht immer alles so, wie es sein soll“, fasste Glasauer die Partie zusammen: „Wir haben aber als Mannschaft wieder sehr stark verteidigt und das auch bis zum Schluss durchgezogen.“

Spitzenspiel in drei Wochen 

Gegen die stark eingeschätzten Teams aus Schwabach und Bad Homburg haben die Würzburgerinnen bereits gewonnen. Wenn es für sie an den nächsten beiden Spieltagen weiter gut läuft, kommt es in drei Wochen zum absoluten Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten und Liga-Topfavoriten DJK Don Bosco Bamberg.

Und wo kann die Reise für die QOOL Sharks in dieser Saison noch hingehen? „Die Liga ist insgesamt stärker geworden als noch vor einigen Jahren, vor allem was die Zahl der Ausländerinnen angeht“, sagt Aufbauspielerin Alexandra Daub. „Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, kann es in der Hauptrunde gut laufen. Was dann in den Play-offs gegen die Teams aus dem Norden möglich ist, ist schwer zu sagen.“

Würzburg: Paige Bradley 30 Punkte/6 Dreier (3 Steals), Razaiyah Farrington 19 (3 Steals), Theresa Muck 14, Franziska Riedmann 11 (6 Rebounds), Alexandra Daub 4/1, Chiara Dröll 2, Anna Hanzalek 2, Franziska Kirchhoff 2, Jelena Bozic, Paula Wenemoser.

Schlagworte

  • Sanderau
  • Patrick Wötzel
  • Athletik
  • Basketball
  • DJK Don Bosco Bamberg
  • Play-offs
  • Tabellenführung
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!