FUßBALL: LANDESLIGA NORD, U19-JUNIOREN

Die U 19 soll ein Sprungbrett sein

Die U19 des Würzburger FV in der Saison 2017/18: (hinten von links) Co-Trainer Marco Bausewein, Raul Kaupa, Marcel Solick, Oliver Pfeuffer, Kai Langer, Maximilian Roos, Timo Eisenmann, Jakub Ille, Maximilian Reinders, Pascal Jörg, Trainer Christian Breunig, (vorne von links) Fabrice Peingrad, Ege Celiker, Benjamin Streit, Adrian Binder, Felix Berthel, Robin Thoma, Sebastian Scherer und Fabio Volderauer. Es fehlen: Alexander Hoos, Michael Pruitt, Paul Karle, Lukas Behringer, Fabian Ehrenfels und Sanasi Conteh.
Die U19 des Würzburger FV in der Saison 2017/18: (hinten von links) Co-Trainer Marco Bausewein, Raul Kaupa, Marcel Solick, Oliver Pfeuffer, Kai Langer, Maximilian Roos, Timo Eisenmann, Jakub Ille, Maximilian Reinders, Pascal Jörg, Trainer Christian Breunig, (vorne von links) Fabrice Peingrad, Ege Celiker, Benjamin Streit, Adrian Binder, Felix Berthel, Robin Thoma, Sebastian Scherer und Fabio Volderauer. Es fehlen: Alexander Hoos, Michael Pruitt, Paul Karle, Lukas Behringer, Fabian Ehrenfels und Sanasi Conteh. Foto: WFV

Zum Saisonauftakt in der Landesliga Nord empfangen die U 19-Junioren des Würzburger Fußballvereins am Samstag um 15.30 Uhr die SpVgg Bayreuth auf der Sepp-Endres-Sportanlage. Für den neuen Trainer Christian Breunig und seine Mannschaft ist die Spielklasse eine Unbekannte.

„Das neue Jugendkonzept des WFV hat mich überzeugt“, sagt Breunig, der bis zum März 2016 die Frauen des ETSV Würzburg über vier Jahre in der zweiten Bundesliga gecoacht hat. Das älteste Nachwuchsteam der Zellerauer soll nach dem Rückzug der zweiten Mannschaft noch mehr als bisher zum Sprungbrett in den Bayernliga-Kader werden. Unter Maurizio Orofino, jetzt Co-Trainer von Chefcoach Marc Reitmaier, haben die Zellerauer in der Vorsaison die Bezirksoberliga dominiert. Mit 17 Punkten Vorsprung feierten sie schlussendlich die Meisterschaft und damit den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga.

Innerhalb der Vereinsstruktur ist die U 19 im Aktivenbereich angesiedelt. Auch das ist ein Zeichen für den Stellenwert der A-Jugend an der Mainaustraße. Coach Breunig steht im ständigen Austausch mit Reitmaier und Orofino. „Meine Aufgabe ist es, die Jungs auf den Sprung in die Bayernliga vorzubereiten“, umreißt der 39-Jährige seine Rolle.

Neben technischen Fertigkeiten und taktischer Flexibilität versucht Breunig dabei auch, den Spielern eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitzugeben: „Die Jungs sollen keine Angst haben und immer den Ball fordern. Dabei sind dann auch Fehler erlaubt, das gehört zum Prozess dazu.“

Alte Zöpfe abschneiden

Der frühere Bayernligaspieler setzt vor allem darauf, seine Spieler im Gespräch zu überzeugen. „Sie sollen neugierig sein, miteinander kommunizieren und dabei lernen, warum sie in bestimmten Situationen auf die eine oder andere Weise reagieren müssen. Nur Regeln aufstellen ist nicht meine Art“, so der A-Lizenz-Inhaber. Breunig, der zwischen 2002 und 2011 selbst für den WFV auf dem Rasen gestanden hat, scheut sich nicht davor, alte Zöpfe abzuschneiden: „Wir müssen Schluss machen mit dem Jahrgangsdenken im Jugendbereich.

“ Auch die jüngeren Spieler könnten Führungsrollen innerhalb des Teams übernehmen. Der aktuelle Kader werde beispielsweise von Kickern des jüngeren Jahrgangs dominiert. Neben Akteuren aus der eigenen U 17 konnte man dabei auch sieben neue Talente aus Erfurt, Aschaffenburg und von den Würzburger Kickers verpflichten.

Für die kommende Saison haben die Zellerauer das Ziel Klassenerhalt ausgerufen, langfristig will man an der Mainaustraße den Aufstieg in die U 19-Bayernliga ins Visier nehmen. Doch jetzt sind die Emporkömmlinge erst einmal froh, dass die Sommerpause vorbei ist. „Die Jungs sind richtig heiß auf den Start am Samstag“, verrät der Coach. Schließlich sei das Match gegen Bayreuth auch „ein Gradmesser dafür, was uns in diesem Jahr erwartet“.

Spielerkader der U 19 des Würzburger FV

Abgänge: keine.
Zugänge: Timo Eisenmann, Benjamin Streit, Maximilian Reinders, Fabio Volderauer (alle Würzburger Kickers), Michael Pruitt (Viktoria Aschaffenburg), Adrian Binder (Rot Weiß Erfurt), Sebastian Scherer (SG Lauda/Grünsfeld).

Spielerkader, Tor: Adrian Binder, Felix Berthel.
Abwehr: Ege Celiker, Maximilian Roos, Jakob Ille, Kai Langer, Oliver Pfeuffer, Fabrice Peignard. Mittelfeld: Timo Eisenmann, Raul Kaupa, Pascal Jörg, Robin Thoma, Fabian Ehrenfels, Maximilian Reinders, Alexander Hoos, Paul Karle, Benjamin Streit, Michael Pruitt, Marcel Solick.
Angriff: Lukas Behringer, Sanasi Conteh, Sebastian Scherer, Fabio Volderauer.
Trainer: Christian Breunig (neu).
Saisonziel: Klassenerhalt.
Meistertipp: Viktoria Aschaffenburg.

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