RUDERN

Dirndlachter siegt in Krefeld

(pm/frak) Der Bundesliga-Neuling hat seinen ersten Sieg: Die Ruderinnen Britta Pettersen, Katrin Schercher, Fides und Lea Piepenbrinck vom Akademischen Ruderclub Würzburg (ARCW) haben gemeinsam mit den Achter-Kolleginnen vom Münchener Ruder-Club von 1880 das dritte Saison-Rennen in Krefeld gewonnen und sich in der Bundesliga-Tabelle auf den dritten Tabellenplatz nach vorne geschoben. Die Würzburger-Münchner Kombination, die sich selbst den Namen Dirndlachter gegeben hat, startet seit dieser Saison in der Bundesliga-Rennserie und hatte an den vorangangenen beiden Renn-Wochenenden jeweils vierte Plätze erreicht.

Bereits beim Zeitfahren zum Auftakt hatte sich am Wochenende in Krefeld gezeigt, dass die etwas verlängerte Strecke – 420 Meter statt der üblichen 350 Meter – den Bayerinnen lag: Schlagfrau Britta Petersen (ARCW) peitschte die Crew vom Start weg nach vorn. Mit 1:14.88 Minuten blieb der Bayernachter als einziges der zwölf Boote in der Frauenkonkurrenz unter der 1:15-Minuten-Grenze. Eine gute Ausgangslage für das Achtelfinale, in dem ungefährdet Sieg Nummer zwei folgte. Bereits im Viertelfinale folgte die erste Bewährungsprobe: Hier gehörte der Bundesliga-Tabellenführer, der Alsterachter aus Hamburg, zu den Gegnern. Mit 0,18 Sekunden Vorsprung gelang der erste Sieg gegen die Hamburgerinnen. Es sollte nicht der letzte bleiben. Denn beide Teams sahen sich nach jeweils erfolgreichen Halbfinal-Läufen im Finale wieder. 420 Meter lieferten sich nun beide Boote ein Kopf-an-Kopf-Rennen – als die Zielhupe ertönte, herrschte Verwirrung auf dem Wasser: Wer hatte denn jetzt gewonnen? Das Zielfoto musste entscheiden. Elf Hundertstel Sekunden war der Dirndlachter am Ende schneller. „Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir in den vergangenen Wochen geübt haben. Es hat alles gepasst – die Technik, die Kraftreserven, die mentale Einstellung. Ein perfekter Renntag,” sagte Dirndlachter-Trainer Tom Schüler freudestrahlend.

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