FUßBALL: MEISTERCUP

ETSV verliert im Viertelfinale

Wer kann das schon von sich behaupten. Der ETSV Würzburg hat beim Landesfinale um den Erdinger MeisterCup neben Bayernligameister VfB Eichstätt auch die SpVgg Unterhaching hinter sich gelassen. Mit dem Erreichen des Viertelfinals waren die Würzburger erfolgreicher als erwartet. Auch die Frauen des SV Veitshöchheim schafften es unter die besten acht Meister Bayerns.

Als Dritter des unterfränkischen Bezirksentscheids hatte sich der ETSV Würzburg am vergangenen Samstag in Biebelried für das Landesfinale qualifiziert. Auch im niederbayerischen Kelheim hatten die blauen Adler Grund zum Jubeln. Nach den beiden Auftaktsiegen gegen den SV Stöttwang (Meister Kreisklasse Allgäu) und Unterfrankensieger FC Thulba (Meister Kreisliga Rhön) sicherte sich der Meister der Kreisklasse Würzburg 1 mit einem couragierten Auftritt gegen Neu-Regionalligist VfB Eichstätt sogar den Gruppensieg. „Wir lagen bis eine Minute vor dem Ende in Führung und hätten sogar gewinnen müssen“, meinte ETSV-Angreifer Jens Müller.

Im Achtelfinale wartete dann der oberpfälzische Bezirksligameister aus Tegernheim, den die euphorisierten Bahnler ebenfalls in die Knie zwangen. Die SpVgg Unterhaching war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Turnier ausgeschieden. Deren Bezwinger, der VfR Katschenreuth, sollte dann aber auch für die Blau-Weißen Endstation sein. „Es war schade, dass wir verloren haben. Aber wir sind mächtig stolz auf das Erreichte. Wir haben unsere Farben hervorragend präsentiert und uns super verkauft“, freute sich Müller über das überraschende Abschneiden.

Veitshöchheims Frauen zufrieden

Freuen durften sich auch die Damen des SV Veitshöchheim. Die grün-weißen Kickerinnen, die bereits im Vorjahr am Endturnier teilnehmen durften, scheiterten ebenfalls nur knapp im Viertelfinale. Zuvor hatte sich die Sechs von Andreas Schmitt souverän in ihrer Gruppe durchgesetzt. Nach der vermeidbaren Auftaktniederlage gegen den späteren Sieger aus Thalkirchen siegte der Neu-Landesligist gegen Bad Aibling (Meister Landesliga Süd) und holte den noch nötigen Punkt gegen Sielenbach. Erst gegen Pfersee Augsburg, das am Ende Zweiter wurde, war Endstation. „Wir haben in einigen Situationen zu unclever gespielt, aber wir sind mit unserer Leistung dennoch sehr zufrieden.

Das Turnier hat wieder sehr viel Spaß gemacht“, meinte SV-Spielführerin Celine Schmitt zum gelungenen Ausflug nach Niederbayern.

Weniger Freude hatten hingegen die anderen beiden unterfränkischen Vertreter. Denn sowohl die Damen des TSV Prosselsheim als auch die SG Burggrumbach/Erbshausen-Sulzwiesen mussten ohne Erfolgserlebnis die Rückfahrt antreten. Während die Prosselsheimerinnen ohne Punkt und Tor ausschieden, war für den A-Klassenmeister nach der ersten Partie der Trostrunde Schluss, die die Grün-Geißen nach dem Nichtantritt des TSV Kornburg erreicht hatten.

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