WÜRZBURG

Erfolg für Würzburger Ruderer

Flotter Zweier: die Masters-Sieger von Posen, Alexander Dennda (links) und Andreas Holz vom Akademischen Ruderclub Würzburg.
Flotter Zweier: die Masters-Sieger von Posen, Alexander Dennda (links) und Andreas Holz vom Akademischen Ruderclub Würzburg. Foto: Arcw

„Man braucht schon eine Familie, die da mitmacht“, sagt Alexander Dennda vom Akademischen Ruderclub Würzburg (ARCW), über den Zeitaufwand seines Sports. Neun Stunden Fahrt ins polnische Posen gehören wohl auch dazu. Dort fanden vor kurzem die „World Rowing Masters“ statt – die größte internationale Ruderregatta der Welt, mit mehr als 4000 teilnehmenden Booten aus 22 verschiedenen Nationen. Die Besonderheit dieser Veranstaltung liegt im Alter der Teilnehmer – mindestens 27 Jahre, nach oben hin gibt es keine Grenze. „Teilweise kommen die Ruderer auf Krücken zum Boot, setzen sich rein und legen dann los“, erzählt Dennda. Der älteste Teilnehmer zählte stolze 92 Jahre!

Durch einen ausgefeilten Trainingsplan (fünf bis sieben Einheiten pro Woche) bestens vorbereitet, fuhren die acht Würzburger, vier vom ARCW und vier vom Würzburger Ruderverein Bayern (WRVB) zur Regattastrecke am Malta-See. Die intensive Vorbereitung war keineswegs übertrieben, da man auf starke Konkurrenz, darunter zahlreiche Olympioniken, traf. Umso überraschender der erste Platz von Alexander Dennda (41) und ARCW-Vorsitzendem Andreas Holz (48) im Doppelzweier. In einem spannenden Rennen übernahmen die beiden Würzburger von Beginn an die Führung. Durch eine Energieleistung parierte man die immer wieder angreifenden Russen von Dynamo Moskau, und sicherte sich so mit einer halben Bootslänge Vorsprung den Sieg über 1000 Meter.

Bei einem Starterfeld von 93 Teams allein in dieser Altersklasse fuhren jeweils acht Boote gegeneinander. Der aufgrund des großen Startfeldes nötige straffe Zeitplan ließ es nicht zu, dass ein Gesamtsieger ermittelt werden konnte. So durften die beiden Würzburger ihren ersten Platz zusammen mit elf weiteren Siegern in ihrer Altersklasse feiern.

Die beiden Teamkameraden vom ARCW, Lucas Jacobs (27) und Marcel Woortman (41), mussten auf Grund ihres jungen Durchschnittsalters von 34 Jahren in der niedrigsten der zehn Altersklassen fahren. Trotzdem schafften sie im Doppel-Zweier einen glänzenden zweiten Platz.

Die Ruderer aus dem ehemaligen „Bayern Express“, vom Würzburger Ruderverein Bayern, erzielten ebenfalls gute Ergebnisse. Im Zweier belegten Bruno Perner (50) und Dietmar Hamberger (50) den dritten Rang. Zusammen mit Hermann Gress (57) und Dieter Göpfert (54) reichte es im Vierer immerhin zu Platz vier.

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