FUSSBALL: LANDESLIGA

Erfolgscoach Redelberger kehrt nach Unterpleichfeld zurück

Der 35-Jährige hat beim Landesligisten bereits von 2012 bis 2018 Regie geführt. Zur neuen Saison steht der Trainer wieder an der Seitenlinie.
Einer kommt zurück, einer geht wieder: Thomas Redelberger (links) übernimmt zur neuen Saison den Trainerposten von Andreas Zehner. Foto: Alexander Rausch

Nach dann zwei Jahren ist für das Trainerduo Andreas Zehner und Benjamin Freund beim Landesligisten TSV Unterpleichfeld zum Saisonende wieder Schluss. Wie Sportvorstand Steffen Amling bestätigt, werden die beiden beim aktuellen Tabellensechsten in der neuen Spielzeit nicht weitermachen. Der Nachfolger steht bereits fest: Mit dem 35-jährigen Thomas Redelberger übernimmt ein alter Bekannter beim TSV.

"Andreas und Benjamin haben mir mitgeteilt, dass sie uns keine weitere Saison mehr zur Verfügung stehen werden", sagt Amling. Die Gründe seien familien- und berufsbedingt. Sportlich gesehen haben sie beim TSV, der nur sechs Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten SV Alemannia Haibach hat, sowieso kaum Grund zum Trübsal blasen.

Redelberger, der mit zwei Aufstiegen von der Kreis- bis in die Landesliga bereits sechs erfolgreiche Jahre in Unterpleichfeld hinter sich hat, sei die erste Wahl des Vereins gewesen. "Der Kontakt zu Thomas ist nie abgerissen, wir sind sehr gut befreundet. Er war unser absoluter Wunschkandidat", sagt Amling.

Nachwuchsspieler kommt vom WFV

Zwar hat der Landesligist einige junge Talente in sein Team integriert, den Großteil der Mannschaft dürfte der künftige Trainer aber noch kennen. Ein für ihn neues Gesicht wird er dann aber auf jeden Fall unter seinen Fittichen haben: Wie Amling bestätigte, wechselt Tom Oeffner aus der U 19 des Würzburger FV nach Unterpleichfeld.

Zur Winterpause zieht Sportvorstand Amling ein "durchaus positives" Fazit - zurecht. Unterpleichfeld steht mit 33 Punkten auf Rang sechs, punktgleich mit den Oberfranken des SV Memmelsdorf und des FC Lichtenfels. Nur der FC Geesdorf (34), der SV Alemannia Haibach (39) und der SV Vatan Spor Aschaffenburg (48) sind besser. Doch Amling warnt: "Die Tabelle sieht zwar gut aus, aber das Bild kann schnell täuschen. Wir sind natürlich oben dran, aber auch zum Relegationsplatz nach unten ist es nicht weit." Da steht aktuell der TSV Lengfeld mit 26 Zählern - nur sechs weniger als der TSV. "Diese Liga ist brutal eng."

Dennoch gehen sie in Unterpleichfeld davon aus, dass Redelberger im Sommer ein intaktes Landesliga-Team übernehmen können wird. "Klar träumt man auch von mehr", so Amling. "Aber wenn wir zum Saisonende da stehen, wo wir jetzt sind, würde ich das unterschreiben."

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