FUßBALL: LANDESLIGA NORDWEST

Große Aufregung beim Derby in Unterpleichfeld

TSV Unterpleichfeld – TSV Kleinrinderfeld 3:0 (1:0)

Eine Partie mit vielen erhitzten Gemütern spielte sich in Unterpleichfeld ab. Die Hausherren kamen gut ins Spiel und besaßen bereits in den ersten Minuten die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Bei einem Kopfball von Pascal Kamolz habe der Ball die Linie überschritten und Kleinrinderfelds Torhüter Marco Reidelbach erst dahinter zugepackt, berichtete Unterpleichfelds Spielertrainer Andreas Zehner: „Aber der Schiedsrichter hat das Tor nicht gegeben.“ Es sollten weitere strittige Szenen folgen. Die Gastgeber agierten eine halbe Stunde mit hohem Tempo, aber erst als ihr Schwung nachgelassen hatte, ging der Ball ins Tor. Nino Wagner erzielte die Führung.

Nach dem Seitenwechsel löste das Handspiel eines Unterpleichfelders weitere Diskussionen aus, nachdem der Schiedsrichter nicht auf Elfmeter entschieden hatte. „Das war ein klarer Elfer“, fand Kleinrinderfelds Sportleiter Peter Engert. Im Gegenzug traf Louis Reinhart für die Heimelf. „In dieser Szene hatten wir großes Glück, den Elfmeter gegen uns hätte er geben können“, fand Zehner. Kleinrinderfelds Jannis Thein sah vor lauter Ärger Rot. Engert sagte, dass sich Thein bei aufgeheizter Stimmung durch eine Aussage des Unparteiischen habe provozieren lassen. Gegen dezimierte Gäste erzielte Kamolz nach einer Stunde die Entscheidung. „Alles im allem hat Unterpleichfeld verdient gewonnen, weil sie robuster und aktiver waren“, meinte Engert.

Unterpleichfeld: Kraus – Wagner, Göbel (80. Zehner), Kamolz (68. Haas), Oßwald, Vollmuth (60. Suroji), Horn, Reinhart, Scheidel, Fernando, Dorsch.

Kleinrinderfeld: Reidelbach – Götzfried, Marco Kramosch, Wendel (80. Szabo), Engert (75. Pfeuffer), Jäger, Thein, Sandro Kramosch, Behringer (66. Heberlein), Günder, Meyer.

Schiedsrichter: Tesch (Dieburg).

Gelb-Rot: Kramosch (Kleinrinderfeld, 64.), Wagner (Unterpleichfeld, 83.).

Rot: Thein (Kleinrinderfeld, 50.).

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Nino Wagner (45.), 2:0 Louis Reinhart (49.), 3:0 Pascal Kamolz (57.).

 

Viktoria Kahl – TSV Lengfeld 3:1 (1:0)

Nach einer chancenarmen halben Stunde gegen einen aggressiven und laufstarken Gegner kam Lengfelds Torhüter Marvin Nicklaus einen Schritt zu spät und erwischte vor dem Strafraum den Gegner. „Dass er Rot zeigt, hat uns überrascht“, berichtete Trainer Michael Hochrein. Bis Pascal Krämer spielbereit war, vergingen mehrere Minuten. Lengfeld stemmte sich in Unterzahl gegen die Niederlage, doch zweimal scheiterte Tim Hänling trotz aussichtsreicher Position. Nach dem Anschlusstor drängten die Gäste noch mehr auf den Ausgleich, doch gerieten in der Schlussphase in einen Konter.

Lengfeld: Nicklaus – Sebastian Markert (46. Pfaffendorf), Jazev, Kevin Markert, Mikic (36. Krämer), Hänling, Heckelmann, Hofmann, Magel (54. Grod), Tkalec, Lindner.

Schiedsrichter: Götz (Tütschengereuth).

Gelb-Rot: Cetim (Kahl, 89.). Rot: Nicklaus (Lengfeld, 33.). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Okam Cetim (37.), 2:0 Jannik Heßler (51.), 2:1 Niko Pfaffendorf (65.), 3:1 Kevin Knecht (88.).

 

TG Höchberg – TuS Feuchtwangen 2:3 (2:1)

Nach einer Viertelstunde deutete vieles auf einen Höchberger Sieg im letzten Heimspiel vor der Winterpause hin. Ferdinand Hansel hatte die Heimelf mit seinem achten Saisontor in Führung gebracht und wenige Minuten danach für Ramon Schmitt aufgelegt. Der Vorsprung verringerte sich jedoch kurz vor der Halbzeit, als Manuel Reichert für Feuchtwangen traf. Höchberg gab das Spiel aus der Hand, als die Gäste in der zweiten Halbzeit innerhalb von drei Minuten zweimal trafen. „Die Sorglosigkeit in der Abwehr wurde vom Gegner konsequent bestraft, dann konnten wir den Schalter nicht mehr umlegen“, urteilte Höchbergs Trainer Thomas Kaiser.

Höchberg: Weihs – Riebe (72. Endres), Unger (79. Maienschein), Schnell-Kretschmer, Hansel, Riedner, Hippacher, Karl, Schmitt, Borgmann (61. Bröer), Moser.

Schiedsrichter: Knauer (Isling).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Ferdinand Hansel (12.), 2:0 Ramon Schmitt (15.), 2:1 Manuel Reichert (43.), 2:2 Manuel Reichert (66.), 2:3 Timo Schaller (68.).

ASV Rimpar – SV Euerbach/Kützberg 1:1 (1:1)

Aufgrund seiner Beharrlichkeit überwintert Rimpar unter den besten Drei der Landesliga. „Jetzt haben wir eine überragende Ausgangslage im Frühjahr“, sagte Trainer Harald Funsch. In einer intensiven Partie bewiesen sich die Rimparer in der ersten halben Stunde auf Augenhöhe und gingen durch Alexander McBride in Führung. „Leider ist es uns nicht gelungen, den Vorsprung länger zu halten“, meinte Funsch. Nur wenige Minuten später erzielte Euerbachs Timo Pitter den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste mehr, wobei Rimpar es versäumte, seine Konter erfolgreich zu Ende zu spielen.

Rimpar: Michel – McBride (70. Fragmeier), Albert, Baier, Eck, Greim, Dlugaj, Özdemir, Ott, Hartmann, Böhm (76. Löw).

Schiedsrichter: Doneff (Weingarts).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Alexander McBride (26.), 1:1 Timo Pitter (30.).

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