Rottendorf

Hallenkreismeisterschaft: Verteidigt Rottendorf den Titel?

Bayernligist WFV, die Landesligsten Höchberg und Lengfeld, der Bezirksligist als Ausrichter oder doch ein Überraschungsteam? Über die Favoritenrolle lässt sich streiten.
Julian Wolff (links) und der TSV Rottendorf gewannen 2019 im Finale gegen Nicolai Scheller und den SV Maidbronn/Gramschatz.
Julian Wolff (links) und der TSV Rottendorf gewannen 2019 im Finale gegen Nicolai Scheller und den SV Maidbronn/Gramschatz. Foto: Alexander Rausch

Wenn an diesem Samstag in Rottendorf zehn Mannschaften um den Titel des Würzburger Fußball-Hallenkreismeisters kämpfen, dann hat der ausrichtende TSV die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Denn während 2019 beim Turnier in Ochsenfurt die Spieler der bereits ausgeschiedenen Landesligisten geduscht auf der Tribüne saßen, gewann das Team von Trainer Martin Lang das Finale gegen den SV Maidbronn-Gramschatz. Gehört der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga West also diesmal zu den Favoriten bei dem nach Futsalregeln ausgespielten Wettbewerb?

"Nominell sicher nicht", sagt Lang, der wegen einer Fortbildung selbst gar nicht vor Ort sein kann. "Unsere Aktiven haben zwar ein gewisses Faible für Futsal", aber Favoriten seien freilich die höherklassigen Klubs, sprich: Bayernligist Würzburger FV und die beiden Landesligisten TG Höchberg und TSV Lengfeld. Lang beurteilt die Hallensaison "zwar als spaßigen, aber doch nebensächlichen Wettbewerb". Betreut wird die Mannschaft des Gastgebers von Rottendorfs U-19-Coach Jens Eiring. "Gewohnte Hallenspieler werden auflaufen", verrät der und kündigt eine gemischte Mannschaft aus Akteuren der Ersten und der Reserve an. "Dass wir in der eigenen Halle spielen, ist natürlich ein Anreiz, da wollen wir uns gut präsentieren. Die Titelverteidigung dort wäre ein Highlight."

WFV mit Spielern aus der zweiten Mannschaft 

Bei WFV-Trainer Berthold Göbel, der beim Vorturnier zur Hallen-Kreismeisterschaft in Bergtheim während des Zellerau-Derbys zwischen den Blauen und der DJK Würzburg die rote Karte gesehen hatte und daraufhin bei der Stadtmeisterschaft gesperrt war, die seine Mannschaft gewann, ist die Begeisterung für den Futsal-Wettbewerb nicht so furchtbar groß: "Es wird Zeit, dass das vorbei ist", sagt Göbel mit Blick auf die Spiele in der Halle. Ob der 51-Jährige in Rottendorf selbst an der Bande stehen wird, ließ der WFV-Coach offen. Auch die Zusammensetzung seiner Mannschaft war am Donnerstag noch nicht ausgemacht: "Futsal wird eh nicht so gerne gespielt. Außerdem habe ich ein paar Leute, die nach Stadtmeisterschaft angeschlagen sind. Es werden wohl ein paar Spieler aus der zweiten Mannschaft nachrücken", sagt Göbel. So ist nicht sicher, ob das höchstklassige Team in Rottendorf auch wirklich die stärkste Mannschaft stellt.

Höchberg hat keine guten Erinnerungen

Die Höchberger haben keine guten Erinnerungen an die Hallenduelle mit dem diesjährigen Ausrichter. In den vergangenen beiden Jahren scheiterte das Team von Thomas Kaiser beide Male an Rottendorf. Im Januar 2019 kickte der TSV die TGH im Viertelfinale im Sechsmeterschießen aus dem Turnier.

Die weiteren Klubs, die sich für die Hallenkreismeisterschaft qualifiziert haben, sind Bezirksligist TSV Retzbach, Kreisligist ETSV Würzburg, die Kreisklassisten SV Bergtheim, TSV Erlabrunn und SG VfR Burggrumbach/DJK Erbshausen/DJK Hausen sowie die A-Klassist SV Kleinochsenfurt.

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