Handball: Bayernliga

Heidingsfelder Handballer: Kapitän Orf schmeißt hin

Die Heidingsfelder Handballer zerlegen sich weiter. Nun hat auch Kapitän Dennis Orf (31) das sinkende Schiff verlassen. Der frühere Rödelseer, der immerhin seit fast drei Jahren im Würzburger Stadtteil spielt, verkündete beim Dienstagstraining seinen Abschied. "Eigentlich sollte er mit gutem Beispiel vorangehen", sagte ein zerknirschter TGH-Trainer Heiko Karrer. Orf selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach den jüngsten Abgängen von Patrick Schneider, Ivan Skaramuca, Bence Bordacs und eben jetzt Dennis Orf stehen Karrer aus dem ursprünglichen Kader neben den beiden Torleuten nur noch fünf fitte Feldspieler zur Verfügung.
Kapitän Dennis Orf (Nummer 13) verkündete beim Training am Dienstag seinen Abschied. Foto: Heiko Becker

Die Heidingsfelder Handballer zerlegen sich weiter. Nun hat auch Kapitän Dennis Orf (31) das sinkende Schiff verlassen. Der frühere Rödelseer, der immerhin seit fast drei Jahren im Würzburger Stadtteil spielt, verkündete beim Dienstagstraining seinen Abschied. "Eigentlich sollte er mit gutem Beispiel vorangehen", sagte ein zerknirschter TGH-Trainer Heiko Karrer. Orf selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach den jüngsten Abgängen von Patrick Schneider, Ivan Skaramuca, Bence Bordacs und eben jetzt Dennis Orf stehen Karrer aus dem ursprünglichen Kader neben den beiden Torleuten nur noch fünf fitte Feldspieler zur Verfügung.

Trotzdem wollen die Heidingsfelder an diesem Samstag in Regensburg antreten. "Wir brauchen drei bis vier Spieler aus der zweiten Mannschaft. Die Bereitschaft ist prinzipiell vorhanden. Aktuell laufen Gespräche", berichtet Karrer. Weil aber noch weitere zwölf Partien bis Saisonende folgen werden, ist die Koordination kein leichtes Unterfangen, zumal die Reserve-Akteure selbst im Bezirksliga-Titelrennen stehen und sich überwiegend schnell festspielen können. Dass Karrer selbst mit seinen 48 Jahren noch einmal die Schuhe schnürt, schließt er aus. Trotz des personellen Aderlasses hofft er noch auf den sportlichen Klassenerhalt. Dass es im nächsten Jahr weiter Bayernliga-Handball in Hätzfeld gibt, scheint so oder so derzeit undenkbar.

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