WÜRZBURG

Kickers-Stadion am Dallenberg hat neuen Namen

Das Kickers-Stadion heißt ab sofort flyeralarm Arena. Die Online-Druckerei flyeralarm hat sich für die kommenden drei Jahre die Namensrechte an der vereinseigenen Spielstätte gesichert.
Das Kickers-Stadion am Dallenberg erhält einen neuen Namen
(frak) Die rote Farbe ist gerade erst getrocknet. Die Kassenhäuschen haben einen neuen Anstrich bekommen. Über dem Eingang steht schon der neue Name. Am Würzburger Dallenberg hat sich – quasi über Nacht – einiges getan. Das Entscheidende: Das Kickers-Stadion heißt ab sofort „flyeralarm Arena“. Die Online-Druckerei flyeralarm und ihr Geschäftsführer Thorsten Fischer sind – das ist kein Geheimnis – seit Jahren die wichtigsten Unterstützer des Fußball-Regionalligisten. Nun hat sich das Würzburger Unternehmen, das laut eigener Pressemitteilung im Vorjahr einen Umsatz von 260 Millionen Euro erwirtschaftet hat, für die kommenden drei Jahre die Namensrechte an der vereinseigenen Spielstätte gesichert. Welche Summe dafür in die Kickers-Vereinskasse fließt, darüber hüllen sich die Beteiligten in Schweigen. Nur so viel: „Es ist für beide Seiten ein lukratives Geschäft“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer auf Nachfrage dieser Zeitung. flyeralarm-Geschäftsführer Thorsten Fischer findet indes viele lobende Worte für den Klub: „Die Würzburger Kickers sind ein Traditionsverein, authentisch und aus der Stadt nicht wegzudenken. Sie gehen mit voller Kraft voran. Das Kickers-Stadion kennt fast jeder. Dass sich der Verein zur Umbenennung entschlossen hat und wir Namensgeber sein durfte, macht uns stolz“, wird er in einer Pressemitteilung der Firma zitiert. In den kommenden Monaten wollen die Rothosen ihr Gelände indes weiter modernisieren. „Wir erstellen derzeit eine Prioritätenliste“, sagt Schlagbauer. Es ist ein offenes Geheimnis, dass darauf auch eine Flutlichtanlage auftaucht. Die Planungen laufen. Wann mit dem Bau begonnen werde, sei aber noch offen, so Schlagbauer: „Es gibt im Hinblick auf mögliche Großveranstaltungen zunächst noch andere Dinge, die erledigt werden sollten.“ So wird derzeit ein Teil der Stehränge neu befestigt. „Wir modernisieren unser Stadion nicht nur für uns. Es ist auch unser gemeinsames Ziel, für die gesamte Region ein vernünftiges Stadion bereitzustellen“, sagt Schlagbauer. Die Kickers tragen seit 46 Jahren ihre Heimspiele im 14 500 Zuschauer fassenden Stadion am Dallenberg aus. „Wir wollen nicht mit alten Traditionen brechen, sondern die Möglichkeit nutzen, den Verein weiterzuentwickeln“, betont Schlagbauer. Das erste Regionalliga-Heimspiel in der „flyeralarm Arena“ findet am Samstag (14 Uhr) gegen Hof statt. Foto: Fabian Frühwirth
Die rote Farbe ist gerade erst getrocknet. Die Kassenhäuschen haben einen neuen Anstrich bekommen. Über dem Eingang steht schon der neue Name. Am Würzburger Dallenberg hat sich – quasi über Nacht – einiges getan. Das Entscheidende: Das Kickers-Stadion heißt ab sofort „flyeralarm Arena“.

Die Online-Druckerei flyeralarm und ihr Geschäftsführer Thorsten Fischer sind – das ist kein Geheimnis – seit Jahren die wichtigsten Unterstützer des Fußball-Regionalligisten. Nun hat sich das Würzburger Unternehmen, das laut eigener Pressemitteilung im Vorjahr einen Umsatz von 260 Millionen Euro erwirtschaftet hat, für die kommenden drei Jahre die Namensrechte an der vereinseigenen Spielstätte gesichert. Welche Summe dafür in die Kickers-Vereinskasse fließt, darüber hüllen sich die Beteiligten in Schweigen.

Nur so viel: „Es ist für beide Seiten ein lukratives Geschäft“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Michael Schlagbauer auf Nachfrage dieser Zeitung. flyeralarm-Geschäftsführer Thorsten Fischer findet indes viele lobende Worte für den Klub: „Die Würzburger Kickers sind ein Traditionsverein, authentisch und aus der Stadt nicht wegzudenken. Sie gehen mit voller Kraft voran. Das Kickers-Stadion kennt fast jeder. Dass sich der Verein zur Umbenennung entschlossen hat und wir Namensgeber sein durfte, macht uns stolz“, wird er in einer Pressemitteilung der Firma zitiert.

In den kommenden Monaten wollen die Rothosen ihr Gelände indes weiter modernisieren. „Wir erstellen derzeit eine Prioritätenliste“, sagt Schlagbauer. Es ist ein offenes Geheimnis, dass darauf auch eine Flutlichtanlage auftaucht. Die Planungen laufen. Wann mit dem Bau begonnen werde, sei aber noch offen, so Schlagbauer: „Es gibt im Hinblick auf mögliche Großveranstaltungen zunächst noch andere Dinge, die erledigt werden sollten.“ So wird derzeit ein Teil der Stehränge neu befestigt. „Wir modernisieren unser Stadion nicht nur für uns. Es ist auch unser gemeinsames Ziel, für die gesamte Region ein vernünftiges Stadion bereitzustellen“, sagt Schlagbauer.

Die Kickers tragen seit 46 Jahren ihre Heimspiele im 14 500 Zuschauer fassenden Stadion am Dallenberg aus. „Wir wollen nicht mit alten Traditionen brechen, sondern die Möglichkeit nutzen, den Verein weiterzuentwickeln“, betont Schlagbauer. Das erste Regionalliga-Heimspiel in der „flyeralarm Arena“ findet am Samstag (14 Uhr) gegen Hof statt.

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