FUSSBALL: LANDESLIGA

Kleinrinderfeld erfüllt die Pflicht

Kleinrinderfelds Sandro Kramosch (links) erzielt mit einem beherzten Schuss das Tor zum 1:0 gegen Aufkirchen (rechts Stefan Herzog) und lässt später noch den Treffer zum 4:0 folgen. Hinten beobachtet Kramoschs Zwillingsbruder Marco die Szene.
Kleinrinderfelds Sandro Kramosch (links) erzielt mit einem beherzten Schuss das Tor zum 1:0 gegen Aufkirchen (rechts Stefan Herzog) und lässt später noch den Treffer zum 4:0 folgen. Hinten beobachtet Kramoschs Zwillingsbruder Marco die Szene. Foto: Hans Will

Landesliga Nordwest
ASV Rimpar – TG Höchberg 1:2 (1:0)

Der ASV Rimpar hat im Landkreis-Duell gegen Höchberg den Kürzeren gezogen und sich damit vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet. Die siegreichen Karlburger haben nun bei einem Spiel weniger vier Punkte Vorsprung. ASV-Trainer Harald Funsch wollte von alledem nichts wissen: „Damit beschäftigen wir uns nicht. In dieser verrückten Liga, in der jeder jeden schlagen kann, sollte man nicht über den nächsten Spieltag hinausblicken.“ Ein aus seiner Sicht schwaches Match hätten typischerweise Standardsituationen entschieden. ASV-Abwehrspieler Johan Brahimi hatte den Tabellenzweiten zwar früh mit 1:0 in Führung gebracht (2.). Die Gäste drehten aber noch vor der Pause mit zwei einstudierten Eckballvarianten die Begegnung. „Der Sieg ist aus meiner Sicht verdient, auch, weil wir ein kleines Plus an Torchancen hatten“, befand TGH-Trainer Thomas Kaiser: „Am Ende hatten wir allerdings Glück.“ Seine Abwehr musste in höchster Not klären. „Man kann das Glück nicht immer für sich beanspruchen“, blieb Funsch ganz ruhig.

Rimpar: Michel – Greim, Albert, McBride (72. Schmidt), Eck, Fragmeier, Böhm (64. Clemens), Hartmann, Dlugaj, Barthel (60. Rüttiger), Brahimi.

Höchberg: Weihs – Beier, Unger, Hansel, Bröer, Hippacher, Karl (75. Riebe), Bolg (60. Schnell-Kretschmer), A. Priesnitz, Schmitt (88. Priesnitz), Moser.
Schiedsrichterin: Haupt (Poppenhausen). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Brahimi (2.), 1:1 Hansel (33.), 1:2 Schmitt (42.).


TSV Unterpleichfeld – FC Geesdorf 3:2 (2:0)

Mit dem vierten Sieg in Serie sind die Unterpleichfelder auf den sechsten Platz geklettert – und dürfen sich noch Chancen auf den Relegationsrang ausrechnen. Gegen Geesdorf machte es der TSV „nochmals unnötig spannend“, wie TSV-Trainer Andreas Zehner bemerkte: „Nach dem 3:0 habe ich dreimal gewechselt, um auch anderen Akteuren mehr Einsatzzeit zu geben. Doch plötzlich waren wir alle zu bequem.“ Die Folge: Die Gäste kamen zum 2:3 – und in der Nachspielzeit beinahe noch zum Ausgleich. Der Sieg war aber verdient, weil die Heimelf vor allem nach der Pause mehr vom Spiel hatte. Sie brachte sich auch deshalb nochmals in die Bredouille, weil sie zwei ihrer drei Foulelfmeter nicht verwandelte. Matchwinner war Pascal Kamolz, der alle drei TSV-Treffer erzielte. Gäste-Trainer Hassan Rmeithi wurde in der 70. Minute wegen Meckerns auf den Balkon des Sportheims verwiesen.

Unterpleichfeld: Kraus – Wagner, Hiesberger, Kamolz, Oßwald, Vollmuth, Horn (68. Goebel), Scheidel, Fernando (74. Prozeller), Dees, Dorsch (62. Suroji).
Schiedsrichter: Schwarzmann (Scheßlitz). Zuschauer: 149. Bes. Vorkommnisse: TSV-Spieler Kamolz und Hiesberger verschießen jeweils einen Foulelfmeter (33., 86.). Tore: 1:0 Kamolz (7., Foulelfmeter), 2:0 Kamolz (41.), 3:0 Kamolz (54.), 3:1 de Biasi (70.), 3:2 Tahir (79., FE).


TSV Kleinrinderfeld – SC Aufkirchen 4:0 (1:0)

Die Kleinrinderfelder haben einen Pflichtsieg über das Schlusslicht gelandet und damit den dritten Erfolg hintereinander gefeiert. „Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel“, sagte TSV-Sportleiter Peter Engert. Lange habe die Mannschaft die nötige Ruhe im Spiel vermissen lassen – „auch nach den ersten Führungstreffern“. Doch im letzten Drittel gelangen den Hausherren immer wieder sehenswerte Vorstöße über ihre rechte Seite. Magnus Rentzsch und Sandro Kramosch mit seinem zweiten Treffer machten binnen zwei Minuten alles klar.

Kleinrinderfeld: Andrei – M. Kramosch, Engert, Thein, Sommer, S. Kramosch, Rentzsch (75. Zipprich), Behringer (64. Jäger), Günder, Meyer, Heberlein (64. Götzfried).
Schiedsrichter: Hofmann (Heroldsbach/Thurn). Zuschauer: 123. Tore: 1:0 S. Kramosch (15.), 2:0 Jannis Thein (54.), 3:0 M. Rentzsch (75.), 4:0 S. Kramosch (77.).


SV Euerbach-Kützberg – TSV Lengfeld 0:4 (0:1)

Die Lengfelder haben ihren ersten Sieg in diesem Jahr gelandet und damit ihren Negativtrend beendet. „Das war die richtige Reaktion auf das 0:6 der Vorwoche“, zeigte sich TSV-Trainer Michael Hochrein mit dem Auftritt in Euerbach zufrieden. Der erfahrene Übungsleiter hatte nicht nur seinen Spielern ins Gewissen geredet, sondern auch vier wiedergenesene Akteure in die Startelf beordert. „Das Quartett, aber auch alle anderen haben die taktischen Vorgaben perfekt umgesetzt und eine ganz andere Körpersprache gezeigt“, lobte Hochrein. „Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht.“ Nach einer knappen halben Stunde hatte TSV-Stürmer Daniel Plagens im Strafraum nachgesetzt. SV-Keeper Irnes Husic bekam den Ball zu fassen, doch Osama Alawami rempelte zeitgleich Plagens um. Der Schiedsrichter entschied auf Notbremse – und verwies den Euerbacher des Feldes. Moritz Vollmer, einer der Rückkehrer, verwandelte den Strafstoß souverän (35.). „Die zweite Hälfte war dann richtig stark von uns“, betonte Hochrein. Kurz nach dem Wiederanpfiff köpfte Plagens vor nur 40 Zuschauern einen Grod-Freistoß ins Netz (49.). Der dritte Treffer war ein astreiner Konter, den Alexander Grod erfolgreich abschloss (62.). Und Kevin Weidner legte noch einen drauf. Schon am Mittwochabend um 18 Uhr geht es für die Lengfelder mit einem Heimspiel gegen Höchberg weiter.

Lengfeld: Krämer – Vollmer, S. Markert, Popp, K. Markert, Heckelmann, Plagens (64. Hänling), Hofmann, Weidner (75. Kirchner), Lindner, Grod (81. Dederich).
Schiedsrichter: Fenkl (Hafenpreppach). Zuschauer: 40. Rot: Alawami (34., Notbremse, Euerbach/Kützberg). Tore: 0:1 Vollmer (35., FE), 0:2 Plagens (49.), 0:3 Grod (62.), 0:4 Weidner (73.).

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