BASKETBALL: EM-QUALIFIKATION

Maxi Kleber bedauert Absage

Maxi Kleber bedauert Absage       -  _

Das Bedauern in seiner Stimme ist nicht zu überhören. Wie schon im Vorjahr hat Maximilian Kleber seine Teilnahme am Vorbereitungslehrgang der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in Würzburg (lesen Sie dazu auch nebenstehenden Beitrag) und die sich anschließende EM-Qualifikation quasi in letzter Minute abblasen müssen. „Ich habe mich sehr auf den Sommer gefreut, und es nervt mich auch total, wieder abzusagen. Aber die Gesundheit geht nun mal vor“, sagt der 24-jährige Profi in Diensten des FC Bayern München.

Es sind noch immer die Nachwirkungen jener langwierigen Fuß-Verletzung, die sich der gebürtige Würzburger vor ziemlich genau einem Jahr zugezogen und die ihn zu einer halbjährigen Zwangspause gezwungen hatte. Zwar kehrte Kleber im Januar aufs Parkett zurück, doch der Ausfall hatte seine Spuren hinterlassen: „Ich habe die Saison in ständiger Absprache mit den Ärzten und unter Schmerzen zu Ende gespielt“, sagt Kleber.

Individuelle Saisonvorbereitung

Die Pause seit Saisonende Anfang Juni nutzte der 2,07-Meter-Mann daher vor allem dazu, um die individuelle Saisonvorbereitung quasi noch mal bei Null zu starten. „Das kann man so sagen, bei einigen Reha-Übungen war das sicher so. Priorität hat, fit in die Saison zu gehen. Ich war auch in ständigem Austausch mit Chris (Bundestrainer Fleming, Anm. d. Red.) und habe mir einen Einsatz im Nationaldress offen gehalten. Aber ich bin noch nicht so weit, um zu spielen“, sagt Kleber, der nur allzu gerne am Samstag um 19.30 Uhr gegen die Ukraine an alter Wirkungsstätte im Trikot mit dem Adler auf der Brust aufgelaufen wäre. „Klar, das wäre riesig gewesen, aber leider kann man es sich nicht immer aussuchen“, so das Eigengewächs von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg.

Seitens des FC Bayern, das betont Kleber, habe es keine Einflussnahme auf seine Entscheidung gegeben. Die Münchner waren vergangene Saison im Play-off-Halbfinale sang- und klanglos mit 0:3 gegen den oberfränkischen Dauer-Rivalen aus Bamberg ausgeschieden, ein gesunder Maxi Kleber wäre für die immer hohen Ambitionen des Klubs sicher mehr als hilfreich. „Die vergangene Saison war eine Enttäuschung, und natürlich wollen wir mit einem neuen Trainer angreifen und unsere Ziele erreichen. Aber das alles war kein Grund für meine Absage, die Nationalmannschaft geht vor.“ Foto: Lukas Barth, dpa

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