Punkteteilung im Derby

Darek Szlubowski (SV Niklashausen) besiegte Mosbachs Alt-Weltmeister Speedy Fetzner. Foto: Bastian Kohl

Tischtennis (SVn)

Badenliga Männer TV Mosbach – SV Niklashausen 8:8

Überraschend für beide Mannschaften verlief die Partie zwischen Niklashausen und Mosbach. Die Hausherren waren in Bestbesetzung angetreten, um noch wichtige Punkte für das Erreichen des rettenden Relegationsplatzes einzufahren. Sie dürften mit dem Remis gegen die Taubertäler vor heimischem Publikum weniger zufrieden gewesen sein als die Gäste, welche ohne die Stammkräfte Palatinus und Bochowicz nach Mosbach angereist waren. In der Aufstellung Malcherek, Szlubowski, Fiederling, Degen, Rist und Mario Heß wurden alle drei Paarkreuze auf Niklashäuser Seite neu gemischt. Doch die „jungen Wilden“ brachten die Cracks des TV Mosbach einige Male an den Rand der Verzweiflung.

Zu Beginn entschieden Malcherek und Szlubowski ihr Doppel erwartungsgemäß für sich, während Fiederling und Heß dem spielstarken gegnerischen Spitzendoppel Wirkner/Fetzner Tribut zollen mussten. Derweil schafften es Degen und Rist im dritten Doppel, ihr Match gegen die wesentlich stärkeren Härle und Frick knapp in fünf Sätzen für sich zu verbuchen. So ging Niklashausen etwas unerwartet mit 2:1 in Führung, ehe Szlubowski gegen Wirkner glatt in drei Sätzen unterlag und für Mosbach ausglich.

In einem der Spitzenspiele des Abends begann Fetzner gegen Malcherek furios, hielt aber das anfängliche Tempo nicht ganz durch und so siegte der Niklashäuser zur nächsten 3:2 Führung.

Nachdem Fiederling gegen Härle schnell mit 0:2 Sätzen zurücklag, stabilisierte er sein Spiel und rang in tollen Ballwechseln den Mosbacher in fünf Sätzen nieder. Gegen Takac gab es dann für Degen allerdings wenig zu holen, so dass im mittleren Paarkreuz die Punkte geteilt wurden und Mosbach wieder auf 4:3 herankam. Eine kleine Sensation schaffte Heß, der bei seinem Badenligadebüt Nenad Sejdijevic alles abverlangte und diesen verdient in fünf Sätzen schlug. Rist versuchte gegen Frick alles, wendete aber die Niederlage nicht ab. So ging es für Niklashausen mit einer 5:4 Führung in die zweite Einzelrunde.

In den beiden folgenden Begegnungen der Spitzenspieler Malcherek gegen Wirkner sowie Szlubowski gegen Fetzner ging es heiß her. In spektakulären Ballwechseln setzte sich Malcherek gegen Wirkner verdient in fünf Sätzen durch, während Fetzner wieder stark begann und eindrucksvoll demonstrierte, woher dessen bisherige tolle Saisonbilanz herrührte. Szlubowski hielt vehement dagegen und so bekämpften sich die beiden Oldies auf Augenhöhe. Die besseren Nerven behielt Szlubowski, der die Partie im fünften Satz knapp mit 12:10 holte. So gingen die Taubertäler gar mit 7:4 in Führung.

Im mittleren Paarkreuz mussten Fiederling und Degen die Punkte ihren Gegnern Takac und Härle überlassen, ehe Rist mit intelligentem Spiel knapp gegen Sejdijevic gewann und die Führung auf 8:6 ausbaute. Danach unterlag Heß gegen Frick, der sich besser auf dessen Spiel einstellte als zuvor sein Teamkollege, und so ging es in das entscheidende Schlussdoppel. Hier behauptete sich die Mosbacher Formation Wirker/Fetzner in vier Sätzen und glich auf ein verdientes Unentschieden aus. „Ich bin mit der tollen Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Mit diesem Ergebnis hatten wir so nicht gerechnet“, äußerte Spielertrainer Bastian Kohl, „natürlich hatten wir viel Glück, dass wir fünf Spiele im jeweils fünften Satz für uns entschieden, und so ist die Punkteteilung am Ende nur gerecht“.

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