Blindentischtennis:

René Pryssok holt sich Bronze

René Pryssok. Foto: BFW

Es krachte gewaltig an den Banden des neuen Sportgeräts für Blinde in der Turnhalle der Würzburger Graf-zu-Bentheim-Schule, als die erste offene bayerische Meisterschaft überhaupt im Showdown ausgetragen wurde. Showdown, so nennt sich Tischtennis für Blinde und stark Sehbehinderte. Letztere müssen beim Spiel eine Augenbinde tragen, um gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Seit einem halben Jahr verfügen der VSV Würzburg und das Blindeninstitut über eine der 3,60 Meter langen Platten, die in einem Schülerprojekt im Werkunterricht selbst hergestellt wurde, finanziert von der Würzburger Bürgerstiftung. Ziel des Spiels ist es, den Rasselball per Schläger in das gegnerische Tor zu befördern. Eine Bande wie beim Eishockey hält den Ball im Spielfeld. In Deutschland wird das Spiel schon seit zwei Jahren betrieben, so dass die Teilnehmer größtenteils aus den benachbarten Bundesländern kamen. Für den VSV Würzburg war René Pryssok nach nur einigen Übungseinheiten angetreten. Im Konzert der Arrivierten schlug er sich mit Platz 12 achtbar. In der bayerischen Wertung erreichte er den Bronzerang. Sieger der offenen Titelkämpfe wurde Rainer Gundlach (Frankfurt), der bayerische Meister kommt mit Bernd Dorer aus Nürnberg.

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