HALLENFUßBALL

Rimpar siegt im SuperCup trotz schwacher Offensive

AH Supercup 2019 Rimpar
Turnierleiter, Bürgermeister und Siegerteam feiern den Sieg: (hinten von links) Fabian Wiesner und Fabian Böhm (beide Turnierleiter) Matthias Kistner Jens Bausewein, Roland Eschenhorn, Sven Mahler, Sebastian Goebel, Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth, (vorne von links) Sascha G... Foto: Volker Danzer, HMB Medias

Machtdemonstration der Marktgemeinde Rimpar beim SuperCup der Altherren-Mannschaften. Während die ASV-Oldies sich in einem spannenden Finale gegen die Fußballer der SG Margetshöchheim den Titel sicherten, scheiterten die gastgebende DJK/SV Gramschatz und der SV Maidbronn denkbar knapp im Halbfinale. Beide hatten zuvor ihre Gruppen dominiert. Überraschend Letzter wurde der amtierende Landkreismeister aus Güntersleben. Auch die Stadtteams hatten mit den vorderen Plätzen nichts zu tun.

Nur sieben Treffer

Schelmisch grinsten die Rimparer Sascha Göbet und Sebastian Göbel bei der Pokalübergabe. Sie und ihre Mannschaftskameraden hatten sich im Turnierverlauf schwer getan. Nur sieben Treffer gingen auf das Konto des neuen SuperCup-Siegers, fünf in der Vorrunde, einer im Halbfinale und einer im Endspiel. „Offensiv ist es heute nicht wie gewollt gelaufen“, stellte ASV-Abteilungsleiter Jens Bausenwein fest. Dafür aber defensiv. Denn nur dreimal musste Frank Bahr in sechs Partien hinter sich greifen und ebnete so den Weg zum Titel, der nicht unverdient war, verloren die Rimparer doch nicht ein Spiel.

Ein Prestige-Erfolg

In der Vorrunde ungeschlagen, unter anderem mit dem Prestige-Erfolg gegen Gruppensieger SV Maidbronn, hatten die Blau-Weißen im Halbfinale gegen die DJK/SV Gramschatz das nötige Quäntchen Glück. Im Neunmeterschießen zogen sie ins Finale ein und besiegten in einem engen Duell die SG Margetshöchheim mit 1:0. Nach Vorlage Bausenweins erzielte Thomas Redelberger den entscheidenden Treffer mit einem Schuss aus der Drehung in den linken Knick. „Die Annahme war perfekt und dann gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder er geht rein oder an die Hallendecke. Zum Glück ging er rein“, freute sich der Siegtorschütze über sein Tor, das für Margetshöchheims Jochen Lanik unhaltbar war.

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AH-Supercup 2019

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Gerne hätten die „Marokkaner“ nach 2017 wieder triumphiert. Nach Gruppenplatz zwei – nur gegen die starken Gramschatzer unterlag die SG – sicherte Lanik mit einem gehaltenen Strafstoß im Neunmeterschießen den Finaleinzug gegen Maidbronn. Trotz der knappen Endspielniederlage zeigte sich der Schlussmann hinterher zufrieden mit dem Verlauf des Turniers.

60 Jahre DJK Gramschatz

Auch Gramschatzs Abteilungsleiter Matthias Kistner, der selbst gegen den Ball trat, freute sich über eine gelungene Veranstaltung. Natürlich hätte er mit seinem Team den Titel gerne verteidigt – nach der starken Vorrunde hatten nicht wenige die Gastgeber ganz oben auf dem Zettel. Daraus wurde aber nichts.

Alles in allem war Kistner mit der sportlichen Leistung dennoch zufrieden. „Das Aus war bitter, aber es war ein einmaliges Erlebnis, zumal es im Jubiläumsjahr der Fußballabteilung stattfand“, sagte der Abteilungsleiter, dessen DJK 60 Jahre alt wird. Die Halle sei gut gefüllt und die Atmosphäre erneut toll gewesen.

Ein Wermutstropfen

Einziger Wermutstrophen sei die kurzfristige Absage des FV Thüngersheim gewesen. Auch der amtierende Stadtmeister Würzburger Kickers verzichtete auf eine Teilnahme. Allerdings waren die Rothosen dabei in bester Gesellschaft. Nur drei Stadt-Teams kämpften um den Titel, darunter der TSV Grombühl und der TSV Rottenbauer. Beide standen zuletzt noch im Halbfinale der Stadtmeisterschaft – die Lila-Weißen wurden sogar Zweiter, landeten diesmal aber auf den hinteren Plätzen, ähnlich wie der amtierende Landkreismeister TSV Güntersleben. Die Rot-Weißen wurden mit einem mickrigen Punkt sogar Letzter.

Ergebnisse

Gruppe A

1. DJK/SV Gramschatz 11:2   15

2. SG Margetshöchheim 9:6   10

3. SC Lindleinsmühle 10:8   8

4. SV Veitshöchheim 5:10   4

5. TG Höchberg 6:9   3

6. TSV Güntersleben 4:10   1

 

Gruppe B

1. SV Maidbronn 8:3   9

2. ASV Rimpar 5:2   8

3. SV Kürnach 5:6   5

4. TSV Grombühl 2:4   4

5. TSV Rottenbauer 2:7   1

 

Halbfinale

DJK/SV Gramschatz – ASV Rimpar 5:6 n.9m.

SG Margetshöchheim – SV Maidbronn 3:2 n.9m.

 

Spiel um Platz 9

TG Höchberg – TSV Rottenbauer 3:2 n.9m.

 

um Platz 7

SV Veitshöchheim – TSV Grombühl 4:3 n. 9m.

 

um Platz 5

SC Lindleinsmühle – SV Kürnach 6:7 n. 9m.

 

um Platz 3

DJK/SV Gramschatz – SV Maidbronn 2:0

 

Finale

ASV Rimpar – SG Margetshöchheim 1:0

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