Sanderau

Rimparer Handballer mit Remis gegen Hüttenberg

Rimpars Handballer haben sich mit einem Remis vom TV Hüttenberg getrennt. Obwohl sie die meiste Zeit geführt hatten, reichte es am Ende nicht zum Sieg.
v.li.: Lukas Siegler (DJK Rimpar Wölfe), Michael Schulz (DJK Rimpar Wölfe), Dieudonne Mubenzem (TV 05/07 Hüttenberg), Steffen Kaufmann (DJK Rimpar Wölfe)
v.li.: Lukas Siegler (DJK Rimpar Wölfe), Michael Schulz (DJK Rimpar Wölfe), Dieudonne Mubenzem (TV 05/07 Hüttenberg), Steffen Kaufmann (DJK Rimpar Wölfe) Foto: foto2press/Frank Scheuring

Rimpars Handballer haben sich am Samstagabend mit einem Remis vom TV Hüttenberg getrennt. Obwohl sie vor 1507 Zuschauern in der s.Oliver Arena die meiste Zeit geführt hatten, reichte es am Ende wie schon vor zwei Wochen daheim gegen den TuS Ferndorf nicht zum Sieg. Wie es das Ergebnis mit wenigen Toren schon vermuten lässt, dominierten die beiden Abwehrreihen vor zwei überragenden Schlussmännern.

Es war klar, dass es gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Mittelhessen, die in diesem Ausmaß kein anderer Klub praktiziert, auch auf die Trefferquote der DJK-Außenspieler ankommen wird. Und sie lieferten – zumindest eine Halbzeit lang. Linksaußen Dominik Schömig schaffte vor der Pause bei sechs Versuchen sechs Treffer. Das waren zwei Drittel der Rimparer Torausbeute.

In puncto Trefferquote stand ihm Rechtsaußen Julian Sauer in der ersten Hälfte in nichts nach. Er brachte den Ball bei seinen beiden Abschlüssen jeweils im Netz unter. In der Mitte taten sich die Grün-Weißen, die auf Kreisläufer Patrick Gempp und Abwehrrecke Philipp Meyer verzichten mussten, dagegen schwer. Doch sie stellten den Hüttenbergern ebenfalls eine kaum überwindbare Deckung in den Weg. Selbst als die Gäste mal zum Wurf kamen, blockten sie die Rimparer mehrmals eiskalt ab.

Und dann hatten die Grün-Weißen noch einen überragenden Torwart, der diesmal nicht Max Brustmann hieß. Andreas Wieser, dessen Vertragsverlängerung um zwei weitere Jahre am Freitag bekannt geworden war, zeigte im ersten Abschnitt acht Paraden. So kamen die Handballer aus dem Handkäse-Dorf vor dem Seitenwechsel nur auf mickrige sieben Treffer. Der zweite TVH-Spieler Björn Zintel hatte allerdings seine Torgefahr kurz vor dem Seitenwechsel angedeutet – und sie im zweiten Durchgang fortgesetzt.

Auch vom Kreis waren die Hüttenberger nun verstärkt erfolgreich – und konnten schließlich in der 51. Minute mit ihrem ersten Siebenmeter zum 16:16 ausgleichen. Bei den Wölfen sollte in der zweiten Halbzeit wiederum über die Außen nicht mehr viel gehen. Dafür versuchten vornehmlich der agile Lukas Siegler im Rückraum und Kreisläufer Michael Schulz, der praktisch durchschuften musste, in die Bresche zu springen.

Dennoch wären die Wölfe vermutlich in Rückstand geraten, wenn Wieser nicht erneut teils spektakuläre Paraden gezeigt hätte. Lukas Böhm erzielte in der 57. Minute die 19:18-Führung für die Wölfe. Doch das Team von Frederick Griesbach kam zum 19:19-Ausgleich - und war in der Schlussminute erneut im Angriff. Nach strittigen Spielunterbrechungen blieb es letztlich beim Unentschieden. "Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt", sagte DJK-Trainer Ceven Klatt nach der Punkteteilung: "Ich sehe den Knackpunkt schon in der ersten Halbzeit, als wir es verpasst haben, uns zur Pause deutlich abzusetzen."

Handball, Zweite Bundesliga

DJK Rimpar Wölfe – TV 05/07 Hüttenberg 19:19 (9:7)

Rimpar: Wieser (1.-60.), Brustmann (n.e.) – Schömig 6, Böhm 2, Karle, Schmidt 3/2, Kaufmann, Siegler 2, Schulz 2, Backs, Brielmeier, Herth 1, Sauer 3, Franke (n.e.).

Hüttenberg: Weber (1.-60.), Plaue (n.e.) – Fuß, Jockel, Sklenak, Lambrecht 1, Rompf 1, Zörb 3, Stegefelt, Mubenzem 4, Hübscher 1/1, Kirschner, Hahn 1, Zintel 5, Schreiber 3.

Spielfilm: 2:1 (7.), 5:2 (10.), 6:2 (14.), 7:5 (23.), 8:7 (28.), 9:7 (Halbzeit), 9:9 (34.), 13:10 (40.), 15:14 (46.), 16:16 (51.), 18:17 (55.), 19:19 (Endstand). Zeitstrafen: 3/1. Siebenmeter: 2/2 : 1/1. Schiedsrichter: Jan Lier/Manuel Lier (beide Stuttgart). Zuschauer: 1507.

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