HANDBALL: 2. BUNDESLIGA

Rimpars Handballer siegen glücklich gegen das Schlusslicht

Wenig Grund zu feiern beim Jubiläum: In ihrem 250. Zweitliga-Spiel behalten die Wölfe zwar die Punkte gegen Krefeld, doch darum müssen sie bis zum Schluss bangen.
Julian Sauer (links) und seine Flügel-Kollegen der DJK Rimpar Wölfe vergaben gegen die HSG Krefeld (rechts Tim Gentges) reihenweise Torchancen. Foto: foto2press/ Meike Scheuring

Zweite Bundesliga, Männer
DJK Rimpar Wölfe – HSG Krefeld 27:26 (14:13)

Die Handballer der DJK Rimpar Wölfe haben ihre 250. Zweitliga-Partie am Samstagabend mit 27:26 (14:13) gewonnen. Es war - unterbrochen durch die Winterpause - der dritte Erfolg hintereinander. Rein taballerisch hätte der Gegner zum Jubiläum vor 1536 Zuschauern in der s.Oliver Arena nicht leichter sein können. Schließlich hat das Schlusslicht aus Krefeld erst einen Heimsieg auf dem Konto.

Doch die Rheinländer haben nach dem Aufstieg bereits ihren zweiten Trainerwechsel hinter sich und holten sich in der Winterpause in den Testspielen viel Selbstvertrauen. So waren sie in Würzburg lange Zeit ein ebenbürtiger Kontrahent, der den nachlässigen Wölfen das Leben schwer machte. Die Grün-Weißen, die länger auf den verletzten Abwehrrecken Philipp Meyer verzichten müssen, ließen die Gäste allerdings auch gewähren. Beim Stand von 8:6 sah es so aus, als könnten sie sich absetzen. Doch der Tabellenletzte ließ sich nicht abschütteln - auch, weil die Rimparer reihenweise von außen scheiterten.

Turbulente Situation vor dem Seitenwechsel

Kurz vor dem Seitenwechsel wurde es turbulent. Das Kampfgericht musste die Uhr beim Stand von 14:13 noch einmal auf zehn noch zu spielende Sekunden zurückdrehen. Krefelds Simon Ciupinski fand zunächst freistehend in Max Brustmann seinen Meister. Im Gegenzug lag der Ball nach einem Wölfe-Wurf im Tor. Doch die Halbzeitsirene war Augenblicke zuvor ertönt. Es blieb beim 14:13.

Nach der Pause setzten sich die Rimparer dann aber recht schnell erst auf drei und wenig später auf vier Treffer ab. Von außen blieb die DJK im Abschluss jedoch unterirdisch, weshalb die Krefelder mit einem 4:0-Torelauf zum 21:21 ausgleichen konnten. Genau wie beim 20:19-Auswärtserfolg im Hinspiel machten es die Wölfe also wieder spannend.

Wieser verhindert Ausgleich

Der zur 49. Minute gekommene DJK-Torwart Andreas Wieser verhinderte mit seinen Paraden einen Rückstand in der Schlussphase – und vereitelte Sekunden vor dem Ende auch das 27:27. "Das Spiel war sehr zerfahren. Es gibt nicht viel, mit dem ich heute zufrieden bin", sagte Rimpars Trainer Ceven Klatt eine Woche vor dem Heimduell an gleicher Stelle gegen den großen Altmeister VfL Gummersbach.

Die Statistik des Spiels

Rimpar: Brustmann (1.-48.), Wieser (49.-60.) – Schömig 1, Böhm, Karle, Gempp 2, Schmidt 7/1, Kaufmann 4, Siegler 6, Schulz 3, Backs 1, Brielmeier, Herth 1, Sauer 2.

Krefeld: Toth (1.-60.), Stammer (n.e.) – Schiffmann 1, Schöneseiffen 2/2, Viciano 3, Wöstmann 1, Cutura 1, Janus, Roosna 3, Vonnahme 2, Luciano 1, Gentges 4, Schulz 2, Ciupinski 3, Brüren 3, Eberlein.

Spielfilm: 1:2 (4.), 5:4 (11.), 8:6 (15.), 10:10 (21.), 12:12 (25.), 14:13 (Halbzeit), 16:13 (34.), 17:15 (36.), 21:17 (41.), 21:21 (48.), 24:23 (52.), 26:24 (55.), 27:26 (59.), 27:26 (Endstand).

Zeitstrafen: 2/3.

Siebenmeter: 2/1 : 2/2.

Schiedsrichter: Konrad Gimmler/Jannik Rips (beide Irxleben, beide Sachsen-Anhalt).

Zuschauer: 1536.

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