Rimpars Remis vor prächtiger Kulisse

Entwischt: Rimpars Janko Skrbic (links) setzt sich hier gegen Leipzigs Tom Hanner durch. Foto: Frank Scheuring

Handball

Dritte Liga Ost, Männer

DJK Rimpar Wölfe – SG LVB Leipzig 31:31  

1. (1.) DJK Rimpar Wölfe 26 20 4 2 706 : 624 44 : 8  
2. (2.) HSC Bad Neustadt 25 17 4 4 685 : 591 38 : 12  
3. (3.) SG LVB Leipzig 26 16 3 7 770 : 713 35 : 17  
4. (4.) HSC 2000 Coburg 25 16 0 9 706 : 636 32 : 18  
5. (5.) Dessau-Roßlau 25 13 3 9 651 : 622 29 : 21  
6. (6.) Eintracht Baunatal 25 13 3 9 724 : 699 29 : 21  
7. (7.) SC Magdeburg II 25 14 0 11 680 : 659 28 : 22  
8. (8.) Anhalt Bernburg 25 11 5 9 696 : 674 27 : 23  
9. (9.) TG Münden 25 12 2 11 703 : 695 26 : 24  
10. (10.) HC Elbflorenz 25 7 7 11 686 : 676 21 : 29  
11. (11.) HC Aschersleben 25 10 1 14 711 : 728 21 : 29  
12. (12.) ESV Lok Pirna 25 9 3 13 640 : 658 21 : 29  
13. (13.) SV Auerbach 25 8 2 15 685 : 742 18 : 32  
14. (14.) Gensungen-Fels. 25 7 4 14 683 : 755 18 : 32  
15. (15.) HSG Pohlheim 25 4 0 21 591 : 745 8 : 42  
16. (16.) LHC Cottbus 25 2 3 20 624 : 724 7 : 43  

Fotoserie

DJK Rimpar Wölfe - SG LVB Leipzig

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DJK Rimpar Wölfe – SG LVB Leipzig 31:31 (15:13)

Der Rahmen war prächtig gewesen: Eine gut gefüllt Würzburger s. Oliver Arena mit über 2825 Zuschauern und ein Programm vor dem Anpfiff mit Showeinlagen – etwa einem von der DSDS-Kandidat Ursula James vorgetragenen Rihanna-Song. Doch bis auch die DJK Rimpar Wölfe Spektakel bot, dauerte es eine ganze Weile. Mit einer Steigerung im zweiten Spielabschnitt spielte der Tabellenführer der Dritten Handball-Liga Ost im Spitzenspiel gegen die SG LVB Leipzig am Ende 31:31 (13:15). Patrick Schmidt war es, der 45 Sekunden vor Schluss den Ball zum 31:30-Führungstreffer in die Maschen des Leipziger Tores wuchtete. Doch 15 Sekunden vor Schluss glich Georg Eulitz zum 31:31-Endstand per Siebenmeter für Leipzig aus. Und das frech durch die Beine von DJK-Keeper Max Brustmann. „Wir haben uns auf das Spiel gefreut“, brachte der Schütze des Ausgleichstores die lockere Stimmung, mit der sein Team in die Partie gegangen war, auf den Punkt.

Den Hausherren indes merkte man an, dass es nun im Meisterschafts-Endspurt auf jeden Punkt ankommt. „Vielleicht ist man da manchmal ein bisschen verkrampft“, merkte DJK-Rückraumspieler Daniel Sauer an. Doch weil sein Team nach der Pause auch mehr Emotionen ins Spiel trug, erarbeitete es sich nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Rückstand am Ende noch die Siegchance. Damit hat das DJK-Team den zweiten Tabellenplatz, der nach Saisonende zur Teilnahme an Relegationsspielen für die Zweite Bundesliga berechtigt, schon mal sicher. Doch auch an der Meisterschaft und dem damit verbundenen Direktaufstieg der DJK dürfte es kaum noch Zweifel geben. Nach dem Remis gegen Leipzig beträgt der Vorsprung auf den Zweiten Bad Neustadt sechs Plus- und vier Minuspunkte.

Die Gäste waren durchaus selbstbewusst angereist. „Wir wollen das Spiel zum geilen Event für uns machen. Ich freue mich auf die volle Halle“, hatte Leipzigs Kreisläufer Oliver Wendlandt auf der Internet-Homepage seines Vereins verkündet. Und der 2,04-Meter-Hüne und seine Teamkollegen ließen den Worten Taten folgen. In der ersten Hälfte brachten die Messestädter Rimpar oft in Verlegenheit. Vor allem der Leipziger Georg Eulitz, ein Rechtsaußen mit feinem Händchen, setzte der DJK mit seinen Treffern immer wieder zu und ließ Rimpars Keeper Max Brustmann immer wieder mit sich, der Abwehr und dem Schicksal hadern. Vorne leisten sich die Gastgeber zu viele technische Fehler. Selbst eine zwischenzeitliche 13:12-Führung (26.) verlieh dem Team von Jens Bürkle keine Sicherheit. Mit drei Treffern in Folge sorgte Leipzig dafür, dass die Gäste beim Wechsel mit 15:13 vorne lagen. „In der Pause ist es dann schon etwas laut geworden“, erklärte Rimpars Trainer Jens Bürkle.

In der zweiten Hälfte ging dann seine DJK in der Offensive beherzter zu Werke. Vor allem die Eigengewächse Stefan Schmitt und Sebastian Kraus übernahmen verstärkt Verantwortung und traten immer wieder als Initiatoren und Werfern von Toren in Erscheinung. Kraus war es schließlich, der mit seinem Tor per Schlagwurf zum 22:22 (42.) die Wende einzuleiten schien. Und als Janko Skrbic beim 24:23 (45.) die erste Rimparer Führung in der zweiten Halbzeit erzielte, sprach endgültig alles für das Team von DJK-Coach Bürkle, zumal auch Torwart Brustmann nach durchwachsenen ersten 40 Minuten in der Schlussphase auf Touren kam. Doch der Gast ließ sich nicht abschütteln und hielt die Partie bis Ende offen, führte kurz vor Schluss wieder 30:29 und behielt kurz vor Abpfiff beim Ausgleichstor den Durchblick.

Die Statistik des Spiels

Rimpar – Leipzig 31:31 (13:15)

Rimpar: Brustmann, Leikauf (1 Siebenmeter) – Kraus (8), Winheim (n. e.), D. Sauer (3), Schmitt (5), Schömig (2/2), Skrbic (2), Heinrich (1), Bötsch (3), Schäffer (1), Lührs (n. e.), Schmidt (6) Krze.
Leipzig: Ziebert (1. – 52.), Flemming (52. – 60.) – Eulitz (13/6), Meiner (1), Uhlig (4), Richard Wagner, Fritsch (2), Berthold (4), Rene Wagner, Höhne, Wendlandt (3), Hanner (1), Sillianpää (3).
Schiedsrichter: Große/Kreutz (Nordhausen). Zeitstrafen: 4:5. Siebenmeter: 3/2 – 6/6. Zuschauer: 2825.
Spielfilm: 1:2 (3.), 4:3 (7.), 4:5 (10.), 8:8 (15.), 8:10 (18.), 11:11 (20.), 13:12 (26.), 13:15 (30.), 13:15 (32.), 15:18 (35.), 18:19 (39.), 22:22 (42.), 25:23 (46.), 28:25 (51.), 28:28 (54.), 29:30 (58.), 31:31 (Ende).


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