Fußball: Kreisliga

SG Hettstadt trennt sich von Martin Marschner

Martin Marschner ist nicht mehr Trainer der SG Hettstadt. Foto: Alexander Rausch

Die SG Hettstadt steht rund zwei Wochen vor dem Start in die Runde ohne Trainer da. Darüber informierte der Sportvorstand des Fußball-Kreisligisten, Ralf Geier, am Freitagabend. Der Bezirksliga-Absteiger habe sich am Donnerstagabend nach nur einer Saison von seinem Übungsleiter Martin Marschner getrennt.

Vertragsverlängerung schon im Winter

Zwar hatten beide Seiten den Vertrag bereits im Winter trotz schwacher Hinrunde verlängert, doch die Mannschaft habe sich nach der bisher durchwachsen verlaufenen Vorbereitung einen neuen Impuls gewünscht, heißt es von Seiten des Vereins. "Dann habe ich mit Martin das Gespräch gesucht und wir haben uns darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Geier auf Nachfrage.

"Ich kann damit leben und bin nicht böse", sagte Marschner am Freitagabend auf Anfrage der Redaktion. Glücklich klang der 44-Jährige allerdings nicht. "Ich hatte es mir anders vorgestellt und, so glaube ich, auch einen ganz guten Plan für die Entwicklung nach dem Abstieg, aber vieles ist anders gekommen." So hätten beispielsweise geplante Neuzugänge ihre Zusagen zurückgezogen. "Es ging also schon wieder schwierig los, und schwierig war's in der letzten Saison genug. Insofern tut's der Mannschaft vielleicht gut, wenn ein neuer Trainer übernimmt. Auch wenn ich gern mit ihr zusammengearbeitet habe. Aber ich wünsche ihr auf jeden Fall einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft." 

Geier hält das Team für kreisligatauglich

Nun übernimmt Sportleiter Geier selbst interimsweise bis zur Winterpause das Team und wird von Spielführer Michael Schaupp und Torwarttrainer Stefan Wilms unterstützt. 

Einen schnelle Besetzung der vakanten Trainerposition wird es voraussichtlich nicht geben. Zwar, so Geier, halte man die Ohren offen und werde den Markt sondieren, aber man wolle das Team nach dem Abstieg erst einmal zur Ruhe kommen lassen. Der Sportvorstand hält die Mannschaft trotz des Abgangs von Lukas Cichons und der kurzfristigen Absage von Kevin Weidner für kreisligatauglich. "Nun müssen eben andere Spieler, wie Jonas Hörner oder Ali Ceylan, Verantwortung übernehmen", sagte er.

Marschner offen für neue Aufgaben

Auch Marschner sieht die Mannschaft gut gerüstet für die Kreisliga und glaubt an ihr Potenzial. Er selbst sei "grundsätzlich offen" für neue Angebote und Aufgaben: "Ich bin leidenschaftlicher Fußballer und Trainer." Allerdings räumte er ein: "Momentan tun mir etwas Abstand und Ruhe sicherlich gut."

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