Fußball: Bayernliga

Schafft der WFV den Sprung in die obere Tabellenhälfte?

Würzburgs Cristian Alexandru Dan (hier im Kopfballduell mit Mario Kufner vom ASV Cham) wurde im vergangenen Heimspiel erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Foto: Heiko Becker

ATSV Erlangen – Würzburger FV
(Samstag, 16 Uhr)

Es geht weiter eng zu in der Bayernlia Nord. Abgesehen von den drei Spitzenteams Seligenporten (1./33),  Eltersdorf (2./28) und Vilzing (3./26) sowie den hinterhinkenden Mannschaften aus Karlburg (16./7) und Kahl (17./5) drängt sich alles dicht an dicht. So trennt auch den Würzburger FV (12./15) nur ein Pünktchen vom kommenden Gegner. Der ATSV Erlangen steht mit 16 Zählern auf Rang acht der Tabelle. Mit einem Sieg könnten die Zellerauer also nicht nur am Kontrahenten vorbeiziehen, sondern sich auch entscheidend von den Abstiegs-Relegationsplätzen absetzen.

Die Voraussetzungen scheinen gut – immerhin hat das Team von ATSV-Trainer Shqipran Skeraj, der es in der Saison 2008/09 auf fünf Zweitliga-Einsätze für die SpVgg Greuther Fürth gebracht hat, fünf Spiele in Folge nicht gewonnen, musste zuletzt zwei Niederlagen gegen Eintracht Bamberg (0:3) und Ammerthal (2:4) einstecken.

Die Zellerauer haben Rückenwind

Der WFV hingegen, der zuletzt auch etwas aus der Spur geraten war, dürfte beim 2:0-Sieg gegen den ASV Cham am vergangenen Wochenende Selbstvertrauen getankt haben. "Jeder Sieg gibt Rückenwind", sagt Trainer Berthold Göbel schmunzelnd: "Wir haben halt auch wieder gemerkt, dass wir mithalten können." Gegen Erlangen erwartet er ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings gilt es besonders Angreifer Bastian Herzner im Auge zu behalten. "Das ist ein Typ, der kann solche Spiele entscheiden", sagt Würzburgs Übungsleiter über den 29-Jährigen, der in der Spielzeit 2016/17 für den SV Seligenporten 22 Mal in der Regionalliga auflief (acht Tore).  Zuletzt stand er für den Liga-Konkurrenten Eltersdorf auf dem Platz, bevor er zu Beginn dieser Saison zum Stadtrivalen ATSV wechselte. Grund dafür war eine berufliche Veränderung. Fünfmal hat Herzner für seinen neuen Verein bisher getroffen, der mit insgesamt 18 Treffern dennoch eine der schwächeren Offensiven der Liga stellt. 

Apropos Offensive. Beim WFV, der nur einen Treffer mehr vorzuweisen hat als die Mittelfranken, bleibt die Frage spannend, ob Stürmer Cristian Alexandru Dan, der zuletzt gegen Cham überraschend erst in der 59. Minute eingewechselt worden war, diesmal wieder von Anfang an spielt. Trainer Göbel wollte sich dazu nicht äußern. Immerhin kann er auf die fast volle Anzahl Spieler zurückgreifen. Nur Abwehrmann David Drösler, der am vergangenen Spieltag einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen hat, fällt verletzt aus.

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