RUDERN: WELTMEISTERSCHAFT

Silber für Ruderin Josephine Kiesel

Die Würzburger Ruderin Josephine Kiesel vom Würzburger Ruderverein Bayern (WRVB) hat bei den U-19-Weltmeisterschaften mit dem Juniorinnen-Achter die Silber-Medaille gewonnen. Bei dem Wettbewerb, der gleichzeitig mit den Weltmeisterschaften in den nicht-olympischen Klassen der Aktiven sowie aller Klassen der U 23 vergangene Woche in Rotterdam stattfand, landete das deutsche Team (6:28,30 Minuten) knapp hinter Tschechien (6:27,82). „Nachdem die Mädels den Vorlauf souverän gewonnen hatten und im Finale zunächst in Führung gegangen waren, hatten sie sich wohl mehr ausgerechnet“, sagte der Präsident des Akademischen Ruder Clubs Würzburg (ARCW), Andreas Holz, der die Sportler in die Niederlande begleitet hatte.

Neben Kiesel waren mit Konstantin Steinhübel, Joachim Agne und Anneke Mau (alle ARCW) drei weitere Würzburger Sportler am Start. Steinhübel, der sich bei Weltmeisterschaften bereits zweimal eine Silbermedaille geholt hatte (2012 im Leichgewichts-Einer der U 23 und 2014 im Leichgewichts-Vierer), belegte diesmal im Leichtgewichts-Einer der Aktiven nur den fünften Platz. Aufgrund des starken Windes waren die Bahnen – zu Steinhübels Nachteil – umbesetzt worden.

„Er wirkte enttäuscht, hat aber auch gesagt, dass er sein Bestes gegeben hat und mehr einfach nicht drin war. Er hatte bei der Umbesetzung der Bahnen einfach auch Pech“, so Holz.

Kaputtes Skull kurz vor dem Ziel

Unglücklich ging es auch für Mau und ihre Kolleginnen im Doppelvierer der U-19-Juniorinnen zu. 1300 Meter lang lagen sie in Führung, dann „fing“ eine ihrer Kameradinnen „einen Krebs“ – heißt, sie blieb, während sie das Skull über das Wasser schleifen ließ, im Wasser hängen. Das Blatt riss ab – und statt zu viert mussten die deutschen Juniorinnen die letzten 700 Meter zu dritt bewältigen. Das reichte nur für den sechsten Platz. „Anneke war wirklich enttäuscht. Sie habe schon die Medaille gesehen, hat sie mir nach dem Wettkampf gesagt“, so Holz.

Knapp ging es bei Joachim Agne und seinem Erlanger Partner Jonathan Schreiber zu. Im Leichtgewichts-Doppelzweier der U 23 ruderten sie auf Rang sieben, wobei ihnen im Vorlauf nur acht Zentimeter oder drei Hundertstelsekunden auf den Finaleinzug gefehlt hatten. „Er hat sich für den Zweier statt für den Vierer entschieden, und ihm war von Anfang an klar, dass das sehr schwierig werden wird“, sagte Holz.

Für die Ruderer ist die Saison nach der WM zu Ende. Bis Oktober haben sie frei, dann steigen sie in die Vorbereitung auf das neue Regattajahr ein, das im April beginnt.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Würzburg
  • Carolin Münzel
  • Rudersportlerinnen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!