Marathon:

Spaß für alle beim iWelt Marathon

Organisationsleiter Günter Herrmann freut sich auf den Spaß und den Sport beim 17. iWelt Marathon.
Organisationsleiter Günter Herrmann freut sich auf den Spaß und den Sport beim 17. iWelt Marathon. Foto: Kirsten Mittelsteiner

Damit sich die Läufer bei der 17. Auflage des iWelt Marathons (21. Mai) wohl fühlen, überraschen die Verantwortlichen auch diesmal mit Extras. Über die Weiterentwicklung sprachen wir mit Günter Herrmann, Organisationsleiter und Vorsitzender des Würzburger Marathonvereins e.V.

Frage: Herr Herrmann, Die Talsohle an Teilnehmern ist seit 2013 durchschritten. Sie träumen von 5000 Läufern. Was veranlasst Sie zu glauben, dass die Zahl der Meldungen zunimmt?

Günter Herrmann: In Zukunft wird es weniger Veranstaltungen geben, die sich den „Kuchen“ teilen. Wir werden dadurch profitieren.

Im letzten Jahr war Würzburg ein Sprungbrett für die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Fehlt in diesem Jahr der Spitzensport?

Herrmann: Es ist nicht unser Ziel, Spitzensportler nach Würzburg zu locken. Wir freuen uns über alle Teilnehmer.

Sie bleiben Ihrem Grundsatz treu, keine Prämien zahlen zu wollen. Leidet darunter auf Dauer die Qualität des Feldes?

Herrmann: Wir bieten unseren Teilnehmern viel für die Meldegebühren. Prämien kämen nur wenigen zu Gute. Dies ist nicht unser Anliegen.

Die zweite Laufrunde ist für die Marathonis oft zäh, weil nur noch wenige auf der Strecke sind. Könnte das über kurz oder lang nicht in eine reine Halbmarathonveranstaltung münden?

Herrmann: 2017 werden wieder 28 Bands an der Strecke für Stimmung sorgen. Das gefällt den Läufern. Es gibt noch genug Marathonläufer in Würzburg. Außerdem werden sich in den nächsten Jahren wieder mehr Sportler für die 42 195 Meter begeistern. Wir behalten auch weiterhin die Königsdistanz im Programm.

Der 10-Kilometer-Lauf ist amtlich vermessen. Wie wichtig ist das?

Herrmann: Vergleichbarkeit ist vielen Läufern wichtig. Mit unserer schnellen und flachen Strecke können Bestzeiten erreicht werden.

In diesem Jahr findet der Marathon wieder im Mai statt. Hat das Einfluss auf die Meldungen?

Herrmann: Der Termin spielt keine Rolle. Wenn es den Sportlern bei uns gefällt, kann der Lauf jederzeit stattfinden.

Sie hofften auf bis zu 100 teilnehmende Staffeln, die nicht erreicht wurden. Warum ist das Interesse so gering? Gibt es Ideen für die Zukunft?

Herrmann: Der Trend geht zu kürzeren Distanzen. Ich gehe daher davon aus, dass wir hier kurz vor dem Durchbruch stehen. Es muss sich aber anscheinend in Würzburg erst noch herumsprechen, dass wir Staffel anbieten. Laufen im Team macht immer mehr Läufern Spaß.

Auch Staffeln können erstmals am Wochenende nachmelden. Rechnen Sie mit Kurzentschlossenen?

Herrmann: Ich bin sicher, dass sich viele nachmelden werden.

Die Startnummernausgabe erfolgt erstmals digitalisiert. Mit welchem Vorteil?

Herrmann: Wir gehen mit der Zeit. Dadurch, dass die Startnummern erst vor Ort gedruckt werden, kann problemloser um- und nachgemeldet werden. Nun kann auch der Name der Nachmelder aufgedruckt werden. Außerdem freut sich die Umwelt, da keine unnötigen Reservenummern gedruckt werden müssen.

Sie streben ständig nach Verbesserung. Wo sehen Sie noch Potenzial?

Herrmann: Für immer mehr Teilnehmer steht das Event im Vordergrund. Wenn wir die Würzburger an die Strecke locken, kommen automatisch mehr Läufer. Wir sind hier auf dem richtigen Weg.

Der Firmenlauf platzt nach drei Jahren sprichwörtlich aus allen Nähten. Wie erklären Sie sich das?

Herrmann: Gemeinsam mit Kollegen und Freunden laufen und feiern – weltweit begeistern sich immer mehr Menschen für solche Events. Dies ist auch bei uns der Hauptgrund für den Erfolg. Außerdem hat es sich herumgesprochen, dass wir Topveranstaltungen bieten.

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