Starting 5: Fünf Fakten zu den Kirchheim Knights

Der Klub

Jahrelang zählte Kirchheim nach seinem ProA-Aufstieg 2008 zu den Spitzenteams der Liga: Fünfter 2009 und 2010, Vierter 2011 und 2012 Vize-Meister mit dem heutigen Baskets-Korbjäger Dominik Schneider. Das Aufstiegsrecht nahmen die „Ritter“ mangels wirtschaftlicher Rahmenbedingungen allerdings nicht wahr. Nur ein Jahr später drohte als Vorletzter der Sturz in die ProB. Schwelms Aufstiegsverzicht verhinderte dies. Nach der Hinrunde steht der Klub mit einem Sieg Rückstand auf die Play-off-Ränge auf Rang elf.

Der Trainer

In große Fußstapfen trat Michael Mai bei der Amtsübernahme im Juni 2014. Vorgänger Frenkie Ignjatovic hatte sieben Jahre lang die Geschicke unter Teck geprägt. Sein Nachfolger ist hierzulande aber kein Unbekannter. Drei Jahre coachte der US-Amerikaner unter anderem Hannover in der ProA und ProB, das er 2012 als „ProB-Trainer des Jahres“ zur Meisterschaft in der Nord-Staffel führte.

Der Schlüsselspieler

Schmerzlich vermisst wurde zuletzt Center Enosch Wolf, der nach einem Meniskusriss im Knie Anfang Dezember ausfiel. Sein Einsatz in Würzburg ist offen. Der 2,15-Meter-Mann brachte es bislang auf durchschnittlich 12,4 Punkte und 9,0 Rebounds pro Partie. Als Ersatz für den 24-jährigen Ex-Bonner ist den Kirchheimern kurz vor Weihnachten ein echter Transfer-Coup geglückt. Ex-Nationalspieler Julian Sensley, US-Amerikaner mit deutschem Pass, wird gegen die s.Oliver Baskets sein Debüt feiern.

Die Bilanz

Die beiden Auswärtssiege der s.Oliver Baskets in Kirchheim hätten viel gegensätzlicher kaum sein können. Am 9. Oktober 2010 gewannen die Würzburger durch einen Dreier von Christoph Henneberger in der Schluss-Sekunde der Verlängerung mit 85:84. Im Hinspiel am 13. Dezember 2014 siegten sie mit 106:75 und feierten damit den höchsten Auswärtssieg der Klubgeschichte. Das einzige Aufeinandertreffen in Würzburg war ebenfalls rekordverdächtig: Beim 76:41 am 29. Januar 2011 gestatteten die Würzburger ihren Gästen so wenige Punkte wie noch nie zuvor in der ProA-Historie.

Das Besondere

„Wir wollten einen Trainer, der auch die Kooperation mit Ludwigsburg neu belebt.“ Mit diesen Worten begründete Knights-Sportchef Karl Lenger die Verpflichtung von Mai. Doch Lengers Hoffnung erfüllte sich nicht. Beide Klubs konnten sich nicht über die Kostenübernahme für die Ausbildung der Talente einigen. „Das Ende einer Zweckehe“ schrieb der „Teckbote“ über das Ende der siebenjährigen Zusammenarbeit mit dem benachbarten Erstligisten.

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