Rudern:

Steinhübels Hoffnungen auf Olympia

Konstantin SteinhübelLAUGWITZ Foto: Foto:

Es war eine äußerst ereignisreiche Saison gewesen für Ruderer Konstantin Steinhübel: Nach der Silbermedaille im Leichtgewichtsdoppelzweier zusammen mit Lars Hartig (Friedrichstädter RG) bei der Europameisterschaft Ende Mai in Belgrad entschieden sich später beide auf Grund stagnierender Leistungen, die Saison in dieser Bootsklasse vorzeitig zu beenden. Es sollte sich herausstellen, dass die Entscheidung goldrichtig war, denn mit der Silbermedaille im Leichtgewichtsdoppelvierer Ende August in Amsterdam und mit der Goldmedaille im Leichtgewichtseiner bei der Studentenweltmeisterschaft in Gravelin (Frankreich) Mitte September feierte Steinhübel einen äußerst gelungenen Saisonabschluss.

„Es war ein schwieriger Schritt, den Zweier aufzulösen, aber wir haben gemerkt, dass es für Lars und mich einfach die beste Entscheidung war“, erläutert Steinhübel, der zwar in Hamburg lebt und studiert, nach wie vor aber für seinen Heimatverein ARC Würzburg antritt. Nichtsdestotrotz habe der Zweier weiterhin Priorität, gerade weil der 24-jährige Steinhübel, der altersbedingt in diesem Jahr von der U 23 auf den offenen Wettkampfbereich umgestiegen ist, in dieser Disziplin auf eine Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Jahr 2016 hofft.

„Der Unterschied zwischen den beiden Altersklassen ist schon extrem, gerade im Zweier. Deshalb ist es mein Ziel, mehr Konstanz in die Leistungen zu bringen und im kommenden Jahr bei jedem Wettkampf unter den ersten Drei zu landen, damit wir mit dem Doppelzweier bei der WM vertreten sind“, sagt Steinhübel, der sich in diesem Jahr am meisten über Silber bei der Europameisterschaft gefreut hat: „Es war schon etwas überraschend, dass wir so weit vorne gelandet sind, gerade weil es sich um die olympische Disziplin handelt. Der Erfolg war daher umso schöner.“

Doch auch das WM-Silber im Doppelvierer zusammen mit Jost Schönmann-Finck (RV Saarbrücken), Daniel Lawitzke (RG Wiking Berlin) und Max Röger (RC Havel Brandenburg) gehört zu den Höhepunkten von Steinhübels noch junger Ruderkarriere. Richtig euphorisch wird ob dieser Erfolge indes Ingrid Laugwitz vom ARCW, die ihren ehemaligen Schützling bereits als erfolgreichsten Würzburger Sportler nach Thomas Lurz und Dirk Nowitzki bezeichnet.

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