Fußball: Dritte Liga

Trotz Rhein-Doppelpack: Kickers verlieren Test in Heidenheim

Der Treffer zum 1:1: Simon Rhein (Nummer 30) trifft aus der Distanz. Foto: foto2press/Frank Scheuring

Fußball-Drittligist Würzburger Kickers hat sein Testspiel beim Zweitliga-Vierten 1. FC Heidenheim mit 2:3 (2:1) verloren. Dabei wäre, wie Trainer Michael Schiele fand, "ein Remis gerecht gewesen."

Schiele hatte im Vergleich zum 0:0 im Drittliga-Spiel beim Chemnitzer FC am vergangenen Sonntag drei Namen in der Statformation geändert. Kapitän Sebastian Schuppan bekam eine Erholungspause. Fabio Kaufmann und Albion Vrenezi saßen vorerst auf der Bank. Stattdessen durften Leroy Kwadwo in der Abwehr, Simon Rhein im zentralen Mittelfeld und Dominik Widemann als Rechtsaußen von Beginn ran. Und die neu zusammengestellte Elf konnte in der ersten Halbzeit durchaus überzeugen.

Nicht nur wegen der beiden sehenswert herausgespielten Treffer von Rhein. Der vom 1. FC Nürnberg ausgeliehene Mittelfeldmann war zuletzt zweimal nicht in der Startelf gestanden. Seinen Doppelschlag (32., 35.) kann man also durchaus als Kampfansage im Bemühen um einen Stammplatz bezeichnen. "Zwei Tore, das spricht doch für sich", sagte Rothosen-Trainer Michael Schiele nach der Partie. Überhaupt war der Coach mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden: "Da haben wir einen richtig guten Ball gespielt", so Schiele: "Das war sehr, sehr gut." Dave Gnaase und Angreifer Luca Pfeiffer hatten vor dem Seitenwechsel auch noch das Gestänge des Heidenheimer Kastens getroffen.

Nach der Pause schickte Heidenheims Trainer Frank Schmitt, der zu Beginn seine zweite Garnitur aufgeboten hatte, einige Stammspieler - darunter auch FCH-Idol Marc Schnatterer - aufs Feld. Und zwei von Schnatterer getretene Standardsituationen waren es auch, die für die Wende sorgten. Patrick Mainka köpfte zweimal nach Hereingaben von Schnatterer ein (56., 80.). In der ersten Halbzeit hatte Merveille Biankadi für die Hausherren getroffen (29.).

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FC Heidenheim - FC Würzburger Kickers

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Beim dritten Heidenheimer Treffer machte der in der Halbzeit für Vincent Müller eingewechselte Torhüter Eric Verstappen keine gute Figur, weil ihm eine Faustabwehr missglückte. Zuvor hatte der Niederländer aber mit guten Paraden Pluspunkte gesammelt. "Vielleicht haben uns die Wechsel auch etwas aus dem Rhythmus gebracht", mutmaßte Schiele, der alle 22 Akteure, die ihm an diesem Abend zur Verfügung standen, zum Einsatz brachte. Einzig Doppeltorschütze Simon Rhein stand über die gesamte Spielzeit auf dem Feld. 

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