FUSSBALL: BAYERNLIGA NORD

WFV will Sander Taktik entschlüsseln

Fußball, Bayernliga, Würzburger FV - SV Erlenbach       -  Fingerzeig: Die nächsten drei Punkte peilt WFV-Trainer Marc Reitmeier gegen den 1. FC Sand an diesem Samstag auf der heimischen Sepp-Endres-Anlage an.
Fingerzeig: Die nächsten drei Punkte peilt WFV-Trainer Marc Reitmeier gegen den 1. FC Sand an diesem Samstag auf der heimischen Sepp-Endres-Anlage an. Foto: Heiko Becker

Würzburger FV – FC Sand
(Samstag, 15 Uhr, Sepp-Endres-Sportanlage)

Fast eineinhalb Jahre haben die Spieler des Würzburger FV (3./14) auf solch ein Erfolgserlebnis warten müssen wie am Dienstag: einen selbst erzielten Treffer in der Schlussphase, der Zählbares einbringt. Dann noch fast mit dem Schlusspfiff. Und ausgerechnet nach einem intensiven, von Taktik geprägten und umkämpften Stadtderby. Kein Wunder, dass der Jubel mit den Fans nach dem Kopfball von Tim Lorenz, den Adrian Istrefi mit einer seiner feinen Ecken vorbereitet hatte, beinahe grenzenlos war. Denn das 1:1 des 24-jährigen Innenverteidigers bescherte den Blauen noch einen Punktgewinn bei der U 23 der Kickers. „Die Jungs haben große Moral gezeigt. Bei anderen wären die Köpfe vielleicht schon nach dem 0:1, spätestens aber nach dem nicht gegebenen Treffer in der Schlussminute runtergegangen. Doch die Mannschaft gibt momentan bis zum Abpfiff so richtig Gas, auch wenn es aussichtslos erscheint“, lobt WFV-Coach Marc Reitmaier sein Team.

In beiden angesprochenen Szenen fiel die Abseitsentscheidung des souveränen Schiedsrichtergespanns um Manuel Steigerwald zugunsten der Rothosen aus – wohl zurecht. Die Bewegtbilder zeigen, dass Kickers-Torschütze Pascal Jeni vor dem 1:0 im Moment des Zuspiels richtig stand, auch wenn es aufgrund seines flotten Sprints vielleicht anders ausgesehen hatte (69.). Der WFVler Wojtek Droszcz könnte sich bei seinem vermeintlichen Ausgleichstreffer in der Schlussminute indes im Abseits aufgehalten haben; zu 100 Prozent lässt es sich nicht auflösen.

Wie dem auch sei: Letztlich haben sich die Zellerauer doch noch für ihre Energieleistung belohnt und können diesen Punkt mit einem weiteren Heimsieg gegen den 1. FC Sand (13./9) vergolden. Dann nämlich hätten sie sich erst mal oben festgebissen, zumal sie wegen des noch nachzuholenden Duells mit den Bayern aus Hof ein Match weniger als die anderen Top-Fünf-Teams bestritten haben. „Die Sander haben eine taktische Ausrichtung, die nur schwer zu entschlüsseln ist“, weiß Reitmaier, der einen robusten Kontrahenten erwartet. Aufgrund des dritten Spiels binnen acht Tagen dürfte der WFV-Coach ein wenig rotieren lassen. An der Mainaustraße ist seine Elf in dieser Saison noch ohne Verlustpunkt. Reitmaier hätte sicher nichts dagegen, wenn das noch länger so bleibt. Wenn es sein muss eben wieder durch einen Last-Minute-Treffer mit anschließender Jubelorgie.

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