Rudern

Zwei Würzburger auf schneller Fahrt

Schon vor der deutschen Meisterschaft des Ruder-Nachwuchses auf dem Frühlinger See in Köln galt der Junioren-Leichtgewichts-Vierer mit den Würzburgern Ulrich Volmer und Konstantin Steinhübel (beide ARCW) als Favorit. Schließlich hatten die beiden 18-Jährigen zusammen mit Julien Westhoff (Aschaffenburg) und Vincent Wicker (Offenbach) bereits einen Monat zuvor an gleicher Stelle bei der Meisterschafts-Generalprobe gewonnen. Und auch bei den Titelkämpfen war das Quartett vom Main nicht zu stoppen. Mit drei Sekunden Vorsprung sicherte es sich letztlich den Sieg. Doch damit nicht genug: Auch im Leichtgewichts-Achter der U-19-Junioren zeigten Volmer und Steinhübel, dass sie in dieser Saison in guter Form sind und fuhren mit ihren Partnern aus Aschaffenburg, Offenbach und Saarbrücken auf den zweiten Platz.

Ebenso eine Silbermedaille konnte sich Lea Piepenbrink (ARCW) umhängen lassen. Gemeinsam mit Luisa Gärtner (München) kam sie im Zweier ohne Steuerfrau bei den U-19-Juniorinnen unter sechs Boten als Zweite an. Nichts ganz so gut lief es für die 17-Jährige im Achter. Dort belegte das süddeutsche Boot mit der Würzburgerin im kleinen Drei-Feld den dritten und letzten Rang.

Tasch und Bieber als Dritte

Jeweils zwei Meistertitel hatten im Vorjahr Franca Tasch vom ARCW und die Kitzingerin Lena Bieber, die am Würzburger Leistungszentrum beim WRVB trainiert, eingeheimst. In diesem Jahr nun starteten beide erstmals bei den U-23-Athletinnen und bewiesen bei diesen Titelkämpfen, dass sie auch in dieser Altersklasse den Sprung in die deutsche Elite geschafft haben. Im Leichtgewichts-Vierer ruderten die beiden Nachwuchs-Athletinnen aus Unterfranken gemeinsam mit Charlotte Arand (Mainz) und Miriam Höner (Wiesbaden) auf den dritten Platz. Nur das Boot mit der voraussichtlichen Weltmeisterschafts-Besetzung auf Platz eins und das zweitplatzierte Team mit den Titelträgerinnen im Einer und Zweier waren schneller. Im Leichtgewichts-Doppelzweier kam Bieber gemeinsam mit Leonie Pless (Düsseldorf) auf Rang fünf, Tasch wurde mit Charlotte Arand (Mainz) Neunte.

Bei den jüngsten Meisterschafts-Teilnehmern, in der Altersklasse U-17-Juniorinnen, verpassten Anna Götz und Fabienne Kiesel (beide WRVB) im Doppelzweier als Vierte ebenso knapp eine Medaille, wie Thomas Volmer (ARCW) und Lukas Häcker (Schweinfurt) bei den U-17-Junioren.

In den hart umkämpften Einer-Konkurrenzen kamen schaffte Simon Schindler (WRVB) als Sechster und Pia Schreiber (ARCW) im Leichtgewicht als Fünfte den Sprung ins Finale. Ebenso unter den Besten waren Marina Peter (WRVB) und Nadine Scholz (Karlstadt), die sich im Leichtgewichts-Doppelzweier Fünfte wurden.

Ganz knapp – um gerade einmal fünf Hundertstelsekunden – verpassten den Sprung ins Finale derweil Julias Herion, Sebastian Jarosch (beide ARCW), Magnus Mechler (WRVB), Fabian Ledutke (München) und Steuerfrau Julia Kosmol (ARCW) im Doppelvierer, ihnen blieb letztlich Platz zehn. Im Vorlauf scheiterten Markus Scheppach (ARCW) in einem bayernweit besetzten Achter und Frederike Orlowski im Einer.

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