Würzburg

Corona-Fälle bei den nächsten Gegnern der Baskets

Nachdem die Corona-Infizierten bei Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg sich inzwischen freitesten durften, ist das Virus nun auch über Frankfurt und Bamberg hergefallen.
Corona wütet inzwischen durch immer mehr Klubs der Basketball-Bundesliga.
Foto: Heiko Becker | Corona wütet inzwischen durch immer mehr Klubs der Basketball-Bundesliga.

Spätestens jetzt muss auch die Basketball-Bundesliga (BBL) erkennen: Das Coronavirus – aller Experten-Einschätzungen nach inzwischen wohl vor allem die Omikron-Variante – wütet durch die Vereine der Liga. Nach insgesamt 15 positiven Fällen bei s.Oliver Würzburg und mindestens elf bei Alba Berlin (und vereinzelten positiven Tests bei anderen Klubs) überschlugen sich am Freitag die Mitteilungen über weitere Corona-Fälle und Spielverlegungen.

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Am Vormittag gaben die Fraport Skyliners Frankfurt bekannt, dass ihr für Sonntag in Göttingen geplantes Spiel verlegt werden musste, weil im Laufe der Woche im Rahmen der regelmäßigen Schnelltests sowie nach weiteren, freiwillig durch den Klub organisierten PCR-Testungen mehrere positive Fälle aufgetreten sind. "Das Team wurde weitestgehend isoliert", so der Klub, der angab, dass dadurch "für die Partie weniger als acht Stammspieler zur Verfügung" standen. Eine genaue Anzahl der Corona-Fälle gaben die Hessen nicht an.

Am Abend folgte dann eine inhaltlich nahezu identische Mitteilung von Brose Bamberg. Auch der einstige Serienmeister gab bekannt, dass ihm "aufgrund mehrerer positiver Coronafälle nicht genügend Stammspieler zur Verfügung stehen", weshalb er einen Antrag auf Verlegung der für Sonntag geplanten Begegnung gegen die Merlins Crailsheim gestellt und von der Liga auch genehmigt bekommen hatte. Somit fallen alleine an diesem Wochenende bereits vier Bundesligapartien aus. Auch die Spiele von s.Oliver Würzburg in Chemnitz und Alba Berlin gegen Gießen fallen (wie bereits bekannt war) Corona zum Opfer.

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Interessant dabei aus Würzburger Sicht: Frankfurt wäre der nächste Gegner der Baskets (23. Januar), und das wegen des Corona-Ausbruchs in Würzburg bereits verlegte Spiel in Bamberg, war von der Liga auf den 26. Januar terminiert worden. Ob diese beiden Partien nun tatsächlich stattfinden können, steht derzeit noch in den Sternen.

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Aufgrund der neuen Quarantäne-Regularien, die Bund und Länder beschlossen haben, können sich Kontaktpersonen von Corona-Infizierten als auch die positiv Getesteten selbst inzwischen bei Symptomfreiheit nach sieben Tagen freitesten (geboosterte Kontaktpersonen müssen erst gar nicht in Quarantäne gehen).

Lesen Sie hier: Die aktuellen Quarantäne-Bestimmungen laut dem Robert-Koch-Institut

Es bleibt also spannend, wie es weitergeht in der Basketball-Bundesliga – und wie viele Klubs womöglich noch Corona-bedingt Spielverlegungen beantragen müssen. Und so den eh bereits kräftig durcheinandergeratenen Spielplan noch mehr durcheinanderwürfeln.

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