WÜRZBURG

Mädchen fliegen durch die Luft

Die zwölf Mädchen der Würzburger Cheerleader-Mannschaft „Black Paws“ haben sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Sie wurden Zweite bei der 17. bayerischen Meisterschaft in der Würzburger s.Oliver Arena und übertrafen mit ihrer Punktzahl die meisten anderen Landessiegerinnen.
Die Mädels der Würzburger „Black Paws“ haben sich für die deutsche Meisterschaft im Cheerleading qualifiziert. Sie wurden bei der Bayerischen Vizemeister.
Foto: FOTO Norbert Schwarzott | Die Mädels der Würzburger „Black Paws“ haben sich für die deutsche Meisterschaft im Cheerleading qualifiziert. Sie wurden bei der Bayerischen Vizemeister.

Angetreten waren die Würzburger Mädchen in der Kategorie Senior-Cheer-Allgirl (ab 15 Jahre), die in Bayern besonders hart umkämpft ist. Bundesweit lediglich fünf Teams werden zur deutschen Meisterschaft zugelassen. Und gleich drei kommen aus Bayern. Unangefochten verteidigten die Munich Cowboys hier ihren Titel vom Vorjahr, diesmal mit der Traumpunktzahl von 134,1, gefolgt von den Würzburgerinnen mit 118,6 und den Raptors aus Augsburg mit 115,5 Punkten.

Die von Ani Brahin und Michaela Mrasek trainierten Würzburgerinnen hatten ihre Vorführung gespickt mit Hebefiguren und Bodenakrobatik. Ihre Abteilung gehört dem American Sports Club an.

Wertung wie beim Kunstturnen

Gewertet wird ähnlich wie beim Geräteturnen nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung. Durch die Luft fliegende Mädchen, Überschläge, Tanz, Flickflacks, Menschenpyramiden und laute Musik, das sind die Kennzeichen von Cheerleading, das sich als eigene Sportart etabliert hat.

Ebenfalls Vizemeister wurden die „Renegades“ in der Kategorie Senior-Group-Stunt. Ihnen gehören fünf Mädchen an, die zuvor bereits mit den „Black Paws“ am Start waren.

Eine hervorragende Leistung boten die kleinen „Pee-Wees“ des American Sports Club. Sie überraschten in der Gruppe der bis Elfjährigen mit zahlreichen Flickflacks und kamen auf Platz drei. Trainerinnen sind Kerstin Hauck und Johanna Schedlbauer.

Ihre Altersgenossinnen vom selben Verein zeigten unter dem Namen „Crazy Cubs“ im Pee-Wee-Dance eine temporeiche Choreografie – als einzige in Bayern in dieser selten ausgeübten Kategorie.

Auf Platz acht kamen die „Snappy Paws“ des American Sports Club in der Kategorie Junior-Cheer (elf- bis 18 Jahre). Sie hatten verletzungsbedingt zwei Wochen vorher die Besetzung umstellen müssen und Punktabzüge wegen nicht gestandener Bodenakrobatik bekommen. Ihre Trainerinnen sind Carmen Förster und Doris Roßner.

Rund 1000 Zuschauer

Erst seit wenigen Monaten sind die Würzburger „Lasers“ im Geschäft. Die von Nicole Krumm trainierte Mannschaft gehört dem Verein Würzburg Baskets an. Sie erreichte den vierten Platz in der Kategorie Senior-Coed. Dabei treten Mädchen und Jungen gemeinsam in einer Gruppe an. Das ist vor allem bei Hebefiguren und Würfen von Vorteil.

Die knapp 800 Teilnehmer hatten rund 1000 Fans mit nach Würzburg gebracht, die begeistert und lautstark mitgingen.

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