Großostheim

Neunkämpfer Luk Jantschke darf für die Deutschen planen

Fährt zur deutschen Meisterschaft: Luk Jantschke vom TSV Eibelstadt.
Foto: Michael Seibold | Fährt zur deutschen Meisterschaft: Luk Jantschke vom TSV Eibelstadt.

Große Freude bei Leichtathlet Luk Jantschke vom TSV Eibelstadt: In seinem ersten Neunkampf überhaupt konnte sich der 14-Jährige mit 4340 Punkten gleich für die deutschen Meisterschaften seiner Altersklasse in Halle an der Saale qualifizieren.

Ein solcher Neunkampf besteht aus den gleichen Disziplinen wie der bekannte Zehnkampf der Leichtathleten - und wird an zwei Tagen absolviert. Einzig der körperlich stark belastende 400-Meter-Lauf des ersten Tages entfällt in dieser Altersgruppe noch.

Bei bestem Leichtathletikwetter startete Jantschke in Bad Endorf mit guten 5,03 Metern im Weitsprung, zuvor hatte er beim Kitzinger Sprungfest eine neue Bestmarke mit 5,34 m aufgestellt. In Bad Endorf lief er laut einer Pressemitteilung im folgenden 100-Meter-Lauf ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit (12,55 Sekunden). Im Kugelstoßen blieb Jantschke mit 10,06 m etwas unter seinen Möglichkeiten, dafür übersprang er im Hochsprung - der letzten Disziplin des ersten Wettkampftages - die 1,50 m.

Starke Leistung bringt Platz zwei

Der zweite Tag begann für Janschke nicht optimal. Der Hürdenlauf über 80 m musste wiederholt werden. Die Bahn trocknete ab und Jantschke war mit seinen 12,73 Sekunden sehr zufrieden. In seinem ersten Diskuswettkampf überhaupt warf er dann die Ein-Kilogramm-Scheibe 22,77 m weit.

Als dritte Disziplin des zweiten Tages stand der technisch anspruchsvolle Stabhochsprung an. Jantschke hatte erst wenige Wochen zuvor bei Trainerlegende Freddy Schlund in Höchberg mit dem Stabtraining begonnen. Sofort meisterte er laut der Mitteilung die niedrigen Höhen ab 2,20 m und steigerte sich dann bis auf 2,60 m.

Im Speerwurf brauchte er alle drei im Mehrkampf möglichen Versuche, um beim letzten noch eine gültige Weite von 25,95 m zu erzielen. Der abschließende 1000-Meter-Lauf wurde zu einem Rennen zwischen den etwas wurfschwächeren Läufern. Jantschke steigerte sich auf eine neue Bestzeit von 3:12,08 Minuten. In der Neunkampfwertung kam er mit 4340 Punkten auf Platz zwei hinter Brian Kersten (TSV Bad Endorf), dem bayerischen Hallenmeister im Vierkampf.

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