Unterpleichfeld

Rimpar gleicht im Derby spät aus

Fußball, Landesliga, TSV Unterpleichfeld - ASV Rimpar       -  Den Ball im Blick: (von links) Rimpars Eren Özdemir und Andre Schmitt vom TSV Unterpleichfeld.
Foto: Heiko Becker (HMB Media/ Heiko Becker) | Den Ball im Blick: (von links) Rimpars Eren Özdemir und Andre Schmitt vom TSV Unterpleichfeld.

TSV Unterpleichfeld – ASV Rimpar 1:1 (0:0). Mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete das Lokalderby. Der schwierig bespielbare Platz hemmte beiderseits den Spielfluss. Unterpleichfelds Trainer Thomas Redelberger beschwerte sich bereits nach zwei Minuten mit einem nicht gegebenen Elfmeter. Ansonsten ergaben sich auf beiden Seiten in der ersten Halbzeit nur wenige Chancen. TSV-Torhüter Stefan Kraus musste nur bei einem Freistoß Andreas Hetterichs eingreifen. „Es war ein auf beiden Seiten vom Kampf geprägtes Spiel“, stellte Redelberger fest. Das setzte sich in einer über weite Teile ausgeglichenen Partie auch nach der Halbzeit fort, bis Unterpleichfeld eine Standardsituation zum 1:0 nutzte. Nach einem Eckball brachte Nino Wagner die Hausherren in Führung, Johannes Dorsch verpasste aber im Anschluss die Vorentscheidung mit einem Schuss aus aussichtsreicher Positionen über das Tor.

In der Schlussphase drängte Rimpar mit langen Bällen nach vorne und belohnte sich drei Minuten vor Schluss mit dem Ausgleich, als Henrik Fragmeier eine Hereingabe von rechts am langen Pfosten zum 1:1 ins Tor bugsierte. „Wir haben wieder einmal einen Rückstand egalisiert“, hob Rimpars Trainer Harald Funsch die Moral seiner Mannschaft hervor. Er sah „ein gerechtes Unentschieden bei ganz schwierigen Verhältnissen“.

Unterpleichfeld: Kraus – Wagner, Hatzis (70. Weisensel), Hiesberger (55. Dorsch), Oßwald, Schmitt (83. Flockerzi), Schönfeld, Vollmuth, Bude, Horn, Dees.

Rimpar: Michel – Moskwiak, Stenzinger (72. Hüsam), Eck, Rüttiger, Böhm, Özdemir, Weidner, Fragmeier, McBride (74. Schmidt, 81. Koska), Hetterich.

Schiedsrichter: Noegel (Weingarts). Zuschauer: 120. Tore: 1:0 Nino Wagner (71.), 1:1 Hendrik Fragmeier (87.).

TSV Kleinrinderfeld – TuS Feuchtwangen 1:1 (1:1). Die Serie hielt im elften Heimspiel ohne Niederlage, doch gegen Feuchtwangen kam Kleinrinderfeld nicht über ein Unentschieden hinaus. „Wir haben alle Grundtugenden in die Waagschale geworfen“, kommentierte Kleinrinderfelds Sportleiter Peter Engert den Verlauf der ersten Halbzeit etwas ungläubig. Obwohl die Hausherren spielbestimmend waren, verwandelten die Gäste einen Freistoß direkt zur Führung. „Da fällst du vom Glauben ab“, wunderte sich Engert.

Kurz vor dem Seitenwechsel erzielte Mario Christ mit einem verwandelten Strafstoß den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit bewahrte Kleinrinderfelds Torhüter Cosmin Andrei die Seinen mit einem von Philipp Günder verursachten, aber gehaltenen Foulelfmeter vor einem erneuten Rückstand. „Wir haben unsere Sache eigentlich gut gemacht, haben das Spiel ganz klar beherrscht und dem Gegner kaum eine Chance gelassen, aber hatten nicht das nötige Glück auf unserer Seite“, sagte Engert.

Kleinrinderfeld: Andrei – Günder, Kramosch (65. Hedtstück), Wendel (86. Fuss), Engert, Christ, Grebe, Sandro Kramosch, Spingler (82. Scheller), Krebelder, Heberlein.

Schiedsrichter: Döhler (Memmelsdorf). Zuschauer: 110. Tore: 0:1 Steven Barthels (26.), 1:1 Mario Christ (43., Foulelfmeter). Bes. Vorkommnis: Andrei (Kleinrinderfeld) hält Foulelfmeter (66.).

TG Höchberg – ASV Vach 0:1 (0:0). Fünf eigene, aber nur zwei gegnerische Chancen zählte Höchbergs Trainer Thomas Kaiser und folgerte deshalb: „Es wäre weitaus mehr für uns möglich gewesen. Wir haben sehr gut gespielt, aber uns leider nicht für eine überdurchschnittlich gute Leistung belohnt.“ Jeffrey Karls Schuss aus 16 Metern ging nach einem Höchberger Eckstoß um Haaresbreite über das Tor, David Bröer und noch einmal Jeffrey Karl verfehlten das Tor nach einer Ecke per Kopf – und Ferdinand Hansel verpasste aus freier Position einen zielgerichteten Abschluss. Noch in der Nachspielzeit, als Vach bereits durch ein spätes Tor in Führung lag, verpassten Jeffrey Karl und Tobias Riedner im Nachschuss die letzte Gelegenheit zum Ausgleich.

Beim Gegentor hatte sich Rico Röder zuvor blitzschnell um die eigene Achse gedreht und den Ball durch die Schnittstelle weiter auf Dominik Zametzer geleitet. „Das war im gesamten Spiel unser einziger Moment, in dem wir einmal für 15 Sekunden unachtsam waren“, erklärte Kaiser.

Höchberg: Riegler – Unger, Riebe, Hansel (81. Manuel Priesnitz), Bröer, Riedner, Hippacher, Karl, Alexander Priesnitz, Schmitt (18. Popp), Ettinger (65. Woller).

Schiedsrichter: Schäfer (Mudau). Zuschauer: 70. Tor: 0:1 Dominik Zametzer (81.).

TSV Heimbuchenthal – TSV Lengfeld 1:1 (0:0). Mit der ersten Halbzeit war Lengfelds Trainer Michael Hochrein durchaus zufrieden. „Wir hatten zwei, drei gute Möglichkeiten, Heimbuchenthal dagegen nur eine einzige Chance.“ Aufgrund der Vorteile hätte seine Mannschaft in Führung gehen müssen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren, aufgepeitscht vom heimischen Publikum, etwas besser ins Spiel, doch gingen die Gäste nach einer Flanke Alexander Grods durch Igor Mikic in Führung. „Eigentlich sah es ganz gut aus, dass wir das Ergebnis über die Zeit bringen können“, meinte Hochrein. Heimbuchenthal warf in den letzten zehn Minuten noch einmal alles nach vorne und erzielte den späten Ausgleich, als Peter Heilig ein Missverständnis in der gegnerischen Abwehr nutzte und mit einem platzierten Schuss zum 1:1 traf. „Wir hätten ein paar Konter besser ausspielen können. Es ist zwar schade, da wir kurz vor Schluss noch in Führung lagen, aber wir müssen jetzt mit diesem Unentschieden leben“, erklärte Lengfelds Trainer.

Lengfeld: Nicklaus – Sebastian Markert, Popp, Jazev, Mikic, Hänling, Plagens (71. Lindner), Hofmann, Niko Pfaffendorf, Dederich, Grod (90.+1 Szabo).

Schiedsrichter: Venus (Weißenbronn). Zuschauer: 280. Tore: 0:1 Igor Mikic (60.), 1:1 Peter Heilig (81.).

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