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Rimpar unterliegt Bundesligist Erlangen bei Test knapp

Im Vergleich zweier dezimierter Handball-Teams setzt sich auf Seiten der Gastgeber ein Neuzugang gut in Szene. Allerdings beklagt die DJK einen weiteren Ausfall.
Zählte gegen Erlangen zu den Auffälligsten: Rimpars Kapitän Patrick Schmidt.
Foto: Heiko Becker | Zählte gegen Erlangen zu den Auffälligsten: Rimpars Kapitän Patrick Schmidt.

Acht Tage vor Beginn des zweiten Teils der Zweitliga-Runde haben die Handballer der DJK Rimpar Wölfe am Freitagabend ein Testspiel gegen den Bundesligisten HC Erlangen mit 26:28 (15:16) verloren. Allerdings waren beide Teams dezimiert in der DJK-Trainingshalle angetreten. Nicht dabei beim Bundesliga-14. aus Mittelfranken waren die deutschen Nationalspieler Sebastian Firnhaber und Antonio Metzner, die sich ebenso bei der Weltmeisterschaft in Ägypten aufhalten wie der norwegische Abwehrchef Petter Overby und der slowenische Keeper Klemen Ferlin. Ferner schonte HCE-Trainer Michael Haaß auch seine im Aufbautraining befindlichen Spieler Steffen Fäth, Nikolai Link, Johannes Sellin und Hampus Olsson. Bester Erlanger Werfer mit fünf Treffern war mit Daniel Mosindi ein Rückraumspieler, der in der laufenden Runde erst acht von 15 Bundesliga-Spielen für den HCE bestritten hat.

Doch auch beim Team von DJK-Trainer Ceven Klatt, der auch Informationen dieser Redaktion nach der Saison zum Bundesligisten Ludwigshafen wechseln wird, fehlten einige verletzte Akteure – so die Rückraumspieler Lukas Siegler und Benedikt Brielmeier sowie Rechtsaußen Julian Sauer. Hinzu kam der Ausfall von Yonatan Dayan. Der israelische Spielmacher hatte sich im Training einen schweren Bluterguss im Oberschenkel zugezogen. "Es ist noch ungewiss, ob er am nächsten Wochenende wieder dabei sein kann", erklärte Rimpars Co-Trainer Josef Schömig mit Blick auf das erste Rimparer Punktspiel im Jahr 2021 am Samstag, 30. Januar, in Fürstenfeldbruck.

Die Abwesenheit der drei Rückraumspieler nutzte indes ein Neuzugang, um auf sich aufmerksam zu machen: Yannik Bialowas, kürzlich erst vom HC Erlangen nach Rimpar gekommen, verdiente sich im linken Rückraum nicht nur wegen seiner vier erzielten Treffer gute Noten. Der 19-Jährige war zudem mit Steffen Kaufmann und Patrick Schmidt einer der Auffälligsten auf Rimparer Seite.

Am Samstag in Fürstenfeldbruck

Noch bevor die Weltmeisterschaft in Ägypten beendet sein wird, steigen die Rimparer wieder in den Zweitliga-Spielbetrieb ein, stehen doch wegen durch Corona bedingte Absagen im vergangenen Jahr zwei Nachholspiele an. Am Samstag, 30. Januar, geht es zu Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck, am Mittwoch, 3. Februar, folgt das Gastspiel bei Klatts Ex-Verein TuS Ferndorf. Alle drei Teams haben keine Handballer bei der WM, so dass der frühe Wiedereinstieg keine personellen Probleme zur Folge haben sollte. Das erste Zweitliga-Heimspiel der Rimparer ist auf Sonntag, 7. Februar, terminiert. Dann ist um 17 Uhr in der Würzburger s.Oliver Arena der TSV Bayer Dormagen zu Gast.

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