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Rimpars Handballer sind auf Bundesliga-Kurs

Rimpars Zweitliga-Handballer haben am Samstagabend mit dem 36:26-Sieg gegen Saarlouis ein Feuerwerk abgebrannt, das sie aufgrund der Ergebnisse in den anderen Hallen bis auf den zweiten Platz hebt.

Die Wölfe siegten vor 2284 Zuschauern gegen die HG Saarlouis mit 36:26 (18:12). Gleichzeitig unterlagen die Erstliga-Aufstiegskonkurrenten Bietigheim (30:32 gegen Lübbecke) und Hüttenberg (26:28 in Eisenach).

Die Wölfe hatten in der Kopf stehenden s.Oliver Arena losgelegt, als gäbe es kein Morgen mehr. Aggressive Abwehr, ästhetischer Angriff: Als Jan Schäffer in der 10. Minute nach einem Zuspiel von Benjamin Herth vom Kreis verwandelte, stand es schon 5:1 für die Grün-Weißen. Dabei hatte es bis dahin nicht nur bei den Gästen aus Saarlouis, sondern auch auf Rimparer Seite noch viele Fehlwürfe gegeben.

Dies sollte sich zumindest bei den Wölfen schnell ändern: Die zupackende 6:0-Deckung vor einem Sicherheit gebenden Max Brustmann im Tor holte sich einen Ball nach dem anderen – und leitete immer wieder ein schnelles Umschaltspiel ein. So kamen die Wölfe verstärkt über Konter, die zweite Welle und Würfe ins leere Tor zu Erfolgen.

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Denn Saarlouis versuchte es immer wieder mit dem siebten Feldspieler. Einmal nutzte Jan Schäffer ganz cool den verwaisten Saarländer Kasten zu einem Treffer, das andere Mal Brustmann, später auch noch Kapitän Stefan Schmitt. HGS-Trainer Jörg Bohrmann war dermaßen unzufrieden mit der Darbietung seiner Sieben, dass er bereits in der Anfangsviertelstunde beide Auszeiten der ersten Halbzeit genommen hatte.

Die zweite fruchtete zumindest etwas. Die Gäste kamen von 3:9 nochmals auf 6:9 heran. Doch wirklich Probleme bereitete der DJK-Abwehr allenfalls HGS-Kreisläufer Peter Walz; der sonst so gefährliche Rückraum der Saarländer machte keinen Stich. So führten die Wölfe zur Halbzeit bereits mit 18:12.

Es war eine Demonstration des unbändigen Aufstiegswillens, den sich die Wölfe auch nach dem Seitenwechsel beibehielten. Schon zu Beginn des zweiten Abschnitts ließen sie keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen wird. Letztlich bauten sie den Vorsprung gegen die abstiegsgefährdeten Gäste mehr oder weniger konsequent aus – und taten auf diese Weise auch noch etwas fürs Torverhältnis.

Dieses kann im Aufstiegsrennen noch ausschlaggebend sein. Es ist gut möglich, dass es in der Endabrechnung zur Punktgleichheit kommt. So wie an diesem 35. Spieltag zwischen Rimpar und Bietigheim. Weil die Wölfe gegen Saarlouis so deutlich gewannen, zogen sie an den unterlegenen und nun punktgleichen Schwaben vorbei auf den zweiten Platz. Der Bundesliga-Aufstieg, er ist für die DJK nach diesem stimmungsvollen Abend wieder zum Greifen nahe.

 

Die Statistik des Spiels

DJK Rimpar Wölfe – HG Saarlouis 36:26 (18:12)

Rimpar: Brustmann 1, Wieser – Kraus 4, Schmitt 2, Schömig 1, Böhm 1, Bötsch, Schäffer 5, Schmidt 11/5, Kaufmann 7, Siegler, Brielmeier 1, Herth 2, Sauer 1.
Saarlouis: Schulz, Joncyk – Faulenbach 3, Leist 3, Walz 5, Murawski, Weissgerber 4/4, Müller 3, Schulz 3, Paetow 1, Polydore 2, Engels 2, Walz, Kreis, Kessler.
Spielfilm: 5:1, 9:3, 9:6, 14:8, 18:12 (Halbzeit), 22:12, 27:15, 30:20, 36:26 (Endstand).
Siebenmeter: 7/5 : 5/4.
Zeitstrafen: 5:2.
Schiedsrichter: Tolga Karamuk/Nikos Seliger.
Zuschauer: 2284.
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