RINGEN

Ringer wollen nicht vor Gericht

Die Kampfsport-Vereine sprechen sich mehrheitlich gegen eine Klage gegen die Staatsregierung aus. Das passt dem Präsidenten nicht unbedingt.
Manfred Werner, Präsident des Bayerische Ringer-Verbandes, hätte sich eine härtere Linie in der Auseinandersetzung mit der Staatsregierung gewünscht, als sie die Vereine nun beschlossen haben.
Manfred Werner, Präsident des Bayerische Ringer-Verbandes, hätte sich eine härtere Linie in der Auseinandersetzung mit der Staatsregierung gewünscht, als sie die Vereine nun beschlossen haben. Foto: Werner
Der Bayerische Ringer-Verband (BRV) hat seine Vereine online dazu befragt, ob diese es für falsch halten, dass die Staatsregierung in München den Wettkampfbetrieb wegen Corona untersagt und der BRV dagegen tätig werden soll. Mit großer Mehrheit antworteten die Ringerklubs auf diese zwei Fragen mit "Ja". Allerdings sprachen sie sich mit einer knappen Mehrheit von 52,9 Prozent dagegen aus, dass der Verband die Wiederaufnahme der Rundenwettkämpfe auf dem Klageweg vor Gericht durchsetzt.