Basketball: Bundesliga

s.Oliver Würzburg feuert Douglas Spradley

Die Meldung kam um kurz vor Fünf am späten Freitagnachmittag. Auf seiner Internetseite verkündete Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg das Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Douglas Spradley. So einvernehmlich wie die Formulierung "gehen getrennte Wege" in der Überschrift vermuten lässt, dürfte die Trennung freilich nicht vonstatten gegangen sein. Vielmehr handelt es sich wohl um einen klassischen Rausschmiss.

"s.Oliver Würzburg beendet nach zweieinhalb Jahren die Zusammenarbeit mit Doug Spradley: Der erfahrene Headcoach wurde am Freitag Vormittag freigestellt.", heißt es wörtlich in der Mitteilung des Vereins. Den Schritt, der sich bereits am Donnerstagabend nach der Niederlage in Bremerhaven angekündigt hatte, begründet der für den kaufmännischen Bereich zuständige Geschäftsführer Gunars Balodis: „Wir haben Doug Spradley viel zu verdanken. Er hat den Club aus der ProA zurück in die Bundesliga geführt und in der vergangenen Saison als Aufsteiger die Playoffs erreicht. Leider zwingt uns die sportliche Entwicklung der letzten Wochen und Monate jetzt zum Handeln. Unsere Ergebnisse entsprechen nicht unseren ambitionierten Zielen. Wir wollen nach dem Jahreswechsel mit einem neuen Trainer in der Rückrunde neu angreifen“, wird er auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Auch Spradley selbst, der den Trainerposten bei den Würzburgern nach dem Erstligaabstieg 2014 übernommen hatte und den Klub zunächst zum Wiederaufstieg und in der vergangenen Saison ins Play-off-Viertelfinale geführt hatte, wird in der Vereinsmittelung zitiert: "Ich akzeptiere die Entscheidung der Geschäftsführung. Unsere Saison war leider begleitet von Verletzungen, krankheitsbedingten Ausfällen und Problemen mit Neuverpflichtungen. Trotz allem bin ich stolz darauf, was mein Team und ich für den Verein und die Stadt Würzburg in meiner Zeit als Headcoach erreicht haben. Ich bedanke mich beim Gesellschafter von s.Oliver Würzburg und allen anderen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben. Ich wünsche dem Verein nur das Beste. Ein Teil von mir wird immer ein Würzburger bleiben.”

Ein neuer Trainer soll, laut dem Klub, noch vor dem Rückrundenauftakt am 6. Januar bei der BG Göttingen vorgestellt werden. Ein heißer Kandidat soll, laut Informationen dieser Redaktion, Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann sein.

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Eisbaeren Bremerhavem - s.Oliver Wuerzburg

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